Mittwoch, 6. Mai 2015

Rezension: Sommer der Wahrheit von Nele Löwenberg


Titel: Sommer der Wahrheit

 

Autorin: Nele Löwenberg (Neuhaus)

Verlag: Ullstein

Seitenzahl: 496

ISBN-10: 3548285619

ISBN-13: 978-3548285610

Preis: 14,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Nebraska, Anfang der Neunzigerjahre: Sheridan Grant lebt mit ihrer Adoptivfamilie auf einer Farm inmitten von Maisfeldern. Sie leidet unter der Eintönigkeit des Farmlebens und dem strengen Regime ihrer Adoptivmutter, die der hochmusikalischen Sheridan sogar das Klavierspielen verbietet. Zum Glück gibt es den Farmarbeiter Brandon, den Rodeoreiter Nick und den Künstler Christopher, die Sheridan den Hof machen und sie davor bewahren, vor Langeweile zu sterben. Bis in einer Halloween-Nacht etwas Furchtbares passiert. Nun erweist sich, wem Sheridan wirklich vertrauen kann ...

 

Meine Meinung: 

"Sommer der Wahrheit" ist ein Roman der Autorin Nele Neuhaus, die hier als unter ihrem Mädchennamen als Nele Löwenberg schreibt. In diesem Roman geht es um die Protagonistin Sheridan Grant. Sheridan wächst unter einer sehr strengen Adoptivmutter auf einer Farm in Nebraska auf und wird von ihr stark unterdrückt. Die Adoptivmutter verbietet ihr alles, was ihr Spaß macht und ihr jüngster Bruder tyrannisiert sie ebenfalls ständig. Der Vater versucht ihr beizustehen, aber selbst er kommt viel zu oft nicht gegen seine Frau an. Die meiste Unterstützung erhält sie von ihren älteren Brüdern, doch auch sie können die junge Sheridan nicht vor allem beschützen...
 

 

Nele Löwenberg beschreibt zwei Jahre im Leben von Sheridan, von ihrem sechzehnten bis zu ihrem achtzehnten Lebensjahr. Die Protagonistin erlebt sehr viel und macht auch einige Fehler. Sie erleidet Schicksalsschläge und manchmal kam es mir ein bisschen zu einfach vor, wie sie alles schlimme einfach wegsteckt. Auch sind es sehr viele schlimme Dinge, die sie erleben muss, deshalb kam es mir manchmal so vor, als wäre es ein wenig überzogen. 

 

Wenn ich jetzt (zwangsläufig) dieses Buch mit der von mir gern gelesenen Taunus Reihe vergleiche, schneidet dieser Roman leider deutlich schlechter ab. Auch die Charaktere konnten mich nicht komplett überzeugen, zudem haben ein paar Längen in der Geschichte ein bisschen das Lesevergnügen gemindert. Insgesamt hatte ich mir mehr Spannung und Geheimnisse von der Story erwartet. 


"Der Sommer der Wahrheit" ist eine nette, kurzweilige Geschichte, die mich leider nicht beeindrucken konnte. Vorallem die Spannung hat mir hierbei gefehlt.



 

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