Dienstag, 30. September 2014

Rezension: Des Todes liebste Beute


Titel: Des Todes liebste Beute

 

Autorin: Karen Rose

Verlag: Knaur 

Seitenzahl: 608

ISBN-10: 342663337X

ISBN-13: 978-3426633373

Preis: 9,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Staatsanwältin Kristen Mayhew hat einen Verehrer. Er bezeichnet sich selbst als ihren ergebenen Diener – und schickt ihr regelmäßig Fotos seiner grausam zugerichteten Opfer. Es sind alles Verbrecher, gegen die Kristen vor Gericht keine Verurteilung durchsetzen konnte. Als der selbsternannte Rächer auch den Sohn eines Mafiapaten auf seine Todesliste setzt, ist Kristen in Gefahr. Denn nun hetzt die Mafia ihre Killer auf sie. Detective Abe Reagan schwört, die schöne Staatsanwältin zu schützen …  

 

Meine Meinung: 

"Des Todes liebste Beute" ist ein weiter Thriller aus der Buchreihe von Karen Rose. In diesem Buch geht es um die Staatsanwältin Kristen Mayhew, die einen ungewollten Verehrer hat. Dieser Mann nennt sich "ergebener Diener" und tötet Menschen die von Kristen Mayhew angeklagt wurden, aber trotz ihrer Schuld, freigesprochen wurden. Um Kristen einen Dienst zu erweisen und sie zu beeindrucken, schickt er ihr auch Fotos der übel zugerichteten Opfer. Als sie das erste "Geschenk" von dem Mörder erhält ist Detective Abe Reagan an Kristens Seite und aus der anfänglichen Zusammenarbeit und seinem Beschützerinstinkt entsteht nach und nach eine zarte Beziehung. 

 

Dieses Buch ist ein weiterer gelungener Thriller von Karen Rose, der mir sehr gut gefallen hat. Die Protagonisten Kristen Mayhew und Abe Reagan sind tolle Charaktere und die Beziehung der beiden hat mir gut gefallen, nur am Ende war es ein bisschen unglaubwürdig. Manches war ein bisschen vorhersehbar, aber das störte mich nicht sehr, denn es wurde durch die spannenden Anteile der Ermittlungen aufgewogen. Auch die Nebencharaktere haben mir sehr gut gefallen und ich hoffe, dass manche von ihnen auch in weiteren Büchern der Reihe nocheinmal auftauchen werden. 

 

"Des Todes liebste Beute" ist ein solider, spannender Ladythriller mit tollen Charakteren und einer spannenden Ermittlung, den ich gerne weiterempfehle.

 

 

 

Montag, 29. September 2014

Rezension: Hotel de Paris - Tage der Begierde

Bildquelle: Carl's books

Titel: Hotel de Paris-Tage der Begierde

 

Autorin: Emma Mars

Verlag: Carl's Books

Seitenzahl: 416

ISBN-10: 3570585352

ISBN-13: 978-3570585351

Preis: 14,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Noch ist die Schulung der Lust für das ehemalige Escortgirl Elle nicht gänzlich abgeschlossen, da gerät ihr Lehrmeister Louis Barlet in einen Skandal und wird von der Polizei abgeführt. Von diesem Moment an beginnt für Elle eine Achterbahnfahrt der Gefühle, in der sie auf ein bizarres Gespinst aus Lügen, Intrigen, Rachsucht und Habgier stößt. Nach und nach gelingt es ihr, Licht in die Abgründe der Familie Barlet zu bringen und die verheerenden Auswirkungen der Rivalität zwischen Louis und seinem Bruder David aufzudecken...

 

Meine Meinung: 

"Hotel de Paris - Tage der Begierde" ist der zweite Teil der Hotel de Paris Buchreihe um das ehemalige Escortgirl Elle. Im letzten Band stand die junge, attraktive Frau zwischen zwei Brüdern, quasi zwischen Lust und Gefühl. Durch ihren Lehrmeister Louis Barlet erlebt sie bei der Schulung der Lust ungeahnte Höhen. 

 

Als Louis Barlet in einen weitreichenden Skandal verwickelt wird und schließlich sogar von der Polizei abgeführt wird ist Elle geschockt. Um sich aus dieser emotionalen Achterbahnfahrt zu befreien macht Elle sich auf die Suche nach Antworten und stößt innerhalb der Familie Barlet auf ein großes Lügengespinst. 

 

In "Tage der Begierde" geht es im Gegensatz zum ersten Teil weniger um die Erotik, stattdessen legt die Autorin das Augenmerk auf die spannenden Familienabgründe der Familie Barlet und auch die Rachegedanken, Intrigen und Habgier, auch zwischen Louis und David Barlet. Aber Elle hatte nicht damit mit den schlimmen Auswirkungen der allumfassenden Rivalität zwischen den beiden verschiedenen Brüdern gerechnet...

 

Der Schreibstil der Autorin hat mir, wie auch im ersten Teil, gut gefallen. Dieser zweite Band hat mir sogar noch besser gefallen, da man die Charaktere viel besser kennengelernt hat und die Spannungsaspekte ziemlich gut gelungen waren. Nun erwarte ich mir noch eine tolle Auflösung im dritten Teil des "Hotel de Paris".

 

  

 

 

 

Sonntag, 28. September 2014

Rezension: Du darfst keinem trauen

Titel: Du kannst keinem trauen


Autor: Robison Wells

Verlag: FJB

Seitenzahl: 480

ISBN-10: 3841421407

ISBN-13: 978-3841421401

Preis: 14,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Du hast dir ein besseres Leben gewünscht. Nach allem, was passiert ist.
Doch wo du jetzt landest, ist es schlimmer. Schlimmer als je zuvor.


GEFANGEN in einem Internat.
KEIN ENTKOMMEN. NIEMALS.
Aber du bist entschlossen ZU FLIEHEN.
Doch du kannst KEINEM TRAUEN.
Nur dir selbst.

 

Meine Meinung: 

"Du darfst keinem trauen" ist der erste Band der Thrillerreihe von Robison Wells. Das Buch beginnt damit, dass der 18-jährige Benson auf ein Elite- Internat wechselt, um sein Leben zu verbessern. Bisher mit wenigen Chancen ist Protagonist Benson sehr froh über das Stipendium und kommt voller Hoffnungen in der Schule an. Doch schon zu Beginn fallen Benson ein paar komische Dinge auf, besonders an den einzelnen Mitschülern. So wollen ihn gleich zu Beginn schon Leute vor der Schule warnen und als Benson erklärt wird, dass es keine Erwachsenen, also auch keine Lehrer an diesem Internat gibt, versucht er Hals über Kopf alles um aus der hochgesicherten Schule zu entkommen.


Schnell wird Benson aber klar, dass die Flucht sich schwieriger gestaltet als gedacht und langsam beginnt er auch Freundschaften an der Schule zu schließen. Besonders mit Jane ist Benson eng befreundet und nach einer Weile verlieben sich die beiden ineinander. Doch als Jane eines Abends nach einem brutalen Angriff verletzt wird, macht Benson als er ihre Wunden betrachtet eine schockierende Entdeckung...


Robison Wells Jugendthriller hat mir sehr gut gefallen. Sein Schreibstil ist flüssig und sehr gut verständlich. Die Buchidee fand ich sehr gut und ich hatte etwas ähnliches noch nicht gelesen. Immer wenn ich gedacht habe, dass es nicht mehr spannender werden könnte setzte Wells gekonnt nocheinmal einen weiteren Höhepunkt in der Handlung, was dazu führte, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Das Ende ist teilweise offen und bietet großen Spielraum für den nächsten Teil. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung. 



 

Samstag, 27. September 2014

Rezension: Der Ruf des Kolibris


Titel: Der Ruf des Kolibris

 

Autorin: Christine Lehmann

Verlag: Thienemann

Seitenzahl: 544

ISBN-10: 3522200233

ISBN-13: 978-3522200233

Preis: 19,90 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Kolibris sind die Juwelen der Nebelberge, sagte er mit einer leisen Zärtlichkeit in der Stimme, als meinte er mich.

 


 



Meine Meinung: 

In dem Buch "Der Ruf des Kolibris" geschrieben von Christine Lehmann geht es um die Protagonistin Jasmin, die auf einen Aufenthalt in Kolumbien vor acht Jahren zurückblickt. Acht Jahre zuvor war Jasmin wenig begeistert, als ihre Eltern ihr eröffneten, dass sie für ein Jahr nach Kolumbien gehen wollten, um als Ärzte ihre Hilfe anzubieten. Ohne eine andere Möglichkeit begleitet Jasmin ihre Eltern und findet sich nach und nach mit der Situation ab. 

 

Als eines Tages die Uhr ihres Freundes Simon von einem Äffchen gestohlen wird macht sich Jasmin auf die Suche nach dem Besitzer, oder dem dazugehörigen Menschen und trifft auf den Hausmeistergehilfen Damian. Wie das Schicksal es so will begegnen sich die beiden immer wieder und Jasmin merkt schon bald, dass sie ziemlich viel für den geheimnisumwogenen Damian tun würde, auch auf das Risiko hin selbst in Gefahr zu geraten...

 

Die Liebesgeschichte um die beiden Teenager Jasmin und Damian ist wunderschön und spannend geschrieben. Christine Lehmann beschreibt auch die Landschaft und die Begebenheiten Kolumbiens sehr gut, dass ich mir vieles bildhaft vorstellen konnte. Neben der Liebesgeschichte geht die Autorin aber auch auf kulturelle und gesellschaftliche Unterschiede ein und auf politische Gegebenheiten. Diese unterschiedlichen Themen und die berührende Liebesgeschichte machen "Der Ruf des Kolibris" für mich zu einem ganz besonderen Jugendbuch und es gibt deshalb von mir auch eine klare Leseempfehlung.

 

 


 

 

Freitag, 26. September 2014

Rezension: Lass die Kindheit hinter dir


Titel: Lass die Kindheit hinter dir

 

Autorin: Ursula Nuber

Verlag: dtv

Seitenzahl: 240

ISBN-10: 3423347082

ISBN-13: 978-3423347082

Preis: 9,90 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Viele Menschen fragen sich: »Warum bin ich so, wie ich bin? Und wäre ich anders, wenn meine Kindheit glücklicher verlaufen wäre?« Jeder Mensch wird von seiner Kindheit geprägt - doch sie ist nicht ausschlaggebend für unser späteres Glück oder Unglück. Die Psychologin Ursula Nuber zeigt: Es gibt keine schicksalhafte Entwicklung der eigenen Biografie, wir müssen also nicht zwangsläufig unser ganzes Leben mit den Auswirkungen unserer frühen Erfahrungen kämpfen. Sie plädiert dafür, sich nicht als hilfloses Opfer der Vergangenheit zu sehen, und zeigt, wie die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit uns neue Kraft und Stärke geben kann.

 


 



Meine Meinung: 

In "Lass die Kindheit hinter dir" beschreibt Ursula Nuber ein Thema, welches in der Psychologie immer mehr Beachtung findet. Sie beginnt damit zu erklären warum Ausweichmanöver früher nützlich, aber heute sogar schädlich seien können und erzählt in der Einleitung von den möglichen Folgen aus der Kindheit, aber auch von einem Weg die Kindheit hinter sich zu lassen und zur Selbsterkenntnis zu gelangen. In einer guten Mischung aus Theorie und Erfahrungsgeschichten geht die Autorin als erstes auf den Einfluss unserer frühen Jahre ein, und was eine Kindheit ohne Liebe auslösen und/oder beeinflussen kann. In diesem Zusammenhang erklärt Frau Nuber als nächstes was unsere frühen Bedürfnisse sind und was wir als Kind überhaupt gebraucht hätten.

 

Danach geht es um die Themen "Glaubenssätze aus der Kindheit" und "alte Wunden, Stress und Wiederholungszwang", welche die Autorin einfühlsam und eindrücklich schildert. Was ich sehr spannend fand ist, dass auch die Frage gestellt wird, ob die Kindheitserfahrungen und ihre Auswirkungen aufs Jetzt vielleicht überschätzt werden. Nach diesen Kapiteln folgen Möglichkeiten, wie man sich selber helfen kann, die Resilizienz und spätere positive Erfahrungen, sowie der große Bereich der Akzeptanz. 

 

Abschließend runden die Themen zur Beruhigung des inneren Kindes und der Bereich des Vergebens, dieses tolle Buch ab. ich konnte für mich sehr viel daraus mitnehmen und finde viele Dinge nachvollziehbar und hilfreich. Sicher ist es bei einigen Punkten (zB einer Posttraumatischen Belastungsstörung, oder schwerer Depression) nicht mit diesem Buch alleine getan, sondern es ist eine Behandlung durch Therapeuten vorrangig, aber dieses Buch gibt eindeutig Denkanstösse und liefert hilfreiche Tipps für den besseren Umgang mit sich selbst und seinen Kindheitserfahrungen.

 

  

Donnerstag, 25. September 2014

Rezension: Nächte des Sturms

Bildquelle: Blanvalet

Titel: Nächte des Sturms

 

Autorin: Nora Roberts

Verlag: Blanvalet

Seitenzahl: 416

ISBN-10: 3442378389

ISBN-13:  978-3442378388

Preis: 8,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Tagträume scheinen dem musikalisch hochbegabten Shawn Gallagher neben seiner Tätigkeit als Koch im familieneigenen Pub völlig zu genügen. Weder Brenna O’Toole, seine beste Freundin, noch seine Geschwister Aidan und Darcy können verstehen, dass er nicht mehr aus seinem Talent macht. Doch seine Sehnsüchte liegen in einer anderen Welt voller Musik, Mythen und Magie – bis sich ganz heimlich und völlig unerwartet die Liebe zu einem temperamentvollen rothaarigen Lockenkopf in sein Herz schleicht …

 

Meine Meinung: 

"Nächte des Sturms" ist der zweite Teil der großen Sturm-Trilogie von Nora Roberts. In diesem Band geht es im Vordergrund um Shawn Gallagher und seine beste Freundin Brenna O'Toole. Shawn arbeitet als Koch im familieneigenen Pub der Gallghers und ihm scheint diese Tätigkeit vollkommen zu genügen, was Brenna und Shawns Geschwister nicht verstehen können, denn Shawn hat ein riesiges Talent für Musik. Brenna ist eigentlich das komplette Gegenteil von ihm. Sie hat die handwerklichen Fähigkeiten ihres Vaters geerbt und ist nicht so fraulich gebaut wie ihre Schwestern und ist dadurch wenig von sich überzeugt. In ihren besten Freund Shawn ist sie schon seit Jahren verliebt, nur er hat keine Ahnung davon, bis sich die Beziehung zwischen den beiden langsam zu verändern beginnt...

 

"Nächte des Sturms" ist ein wunderbarer zweiter Teil der Sturm Trilogie. Auch Shawn und Brenna haben mich als Charaktere komplett überzeugt und auch die Mythen Irlands lässt Roberts wieder aufleben. Eine absolut gelungene Reihenfortsetzung! 

 

 
 

Mittwoch, 24. September 2014

Rezension: Die Jasmin Schwestern


Titel: Die Jasmin Schwestern

 

Autorin: Corina Bomann

Verlag: Ullstein

Seitenzahl: 528

ISBN-10:  3548285279

ISBN-13: 978-3548285276

Preis: 9,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Ein Unfall, ein Schock und eine große Frage: Als ihr Freund verletzt ins Koma fällt, flüchtet Melanie Sommer zu ihrer vietnamesischen Urgroßmutter Hanna. Als Hanna merkt, wie sehr die junge Frau mit ihrem Schicksal und der Liebe hadert, erzählt sie ihr zum ersten Mal aus ihrem Leben: Von der dramatischen Kindheit im exotischen Saigon, vom schillernden Berlin der Zwanzigerjahre und einer großen Liebe, von der schweren Zeit während des Krieges und dem Neuanfang als Hutdesignerin in Paris. Hanna hat viel verloren, aber auch unendlich viel gewonnen. Und Melanie erkennt, dass ihre schönste Zeit noch vor ihr liegt – egal, was das Schicksal noch für sie bereithält.

 

 Meine Meinung: 

Mit "Die Jasmin Schwestern" gelingt der Bestsellerautorin Corina Bomann ein weiteres spannendes und vielschichtiges Buch, um eine faszinierende Familiengeschichte und familiäre Geheimnisse. In dieser Geschichte gibt es quasi zwei wunderbare Geschichten in einer und somit auch zwei hauptsächliche Protagonistinnen. In der Gegenwart wird die Geschichte von Melanie Sommer erzählt, die nach einem tragischen Unfall ihres Verlobten, der derzeit im Koma liegt, zu ihrer Urgroßmutter Hanna flüchtet. Und hier werden auch die ersten Verknüpfungen erstellt, denn Hanna beginnt ihrer Urenkelin ihre eigene Geschichte zu erzählen. 

 

In der Geschichte von Hanna gab es sehr viele, schlimme Schicksalsschläge, aber Corina Bomann hat hier eine besonders starke und positive Protagonistin geschaffen, sodass auch trotz aller Schwierig- und Widrigkeiten des Lebens am Ende immer auch irgendetwas Gutes steht. Die Erzählungen über Hanna's Leben haben mich am meisten berührt, dagegen erfährt man über Melanie sehr wenig, was mich im Kontext der gesamten Geschichte aber nicht gestört hat. Für mich hätte es aber auch gereicht Hannas Lebenserfahrungen zu lesen. 

 

Die Nebencharaktere, besonders in der Vergangenheit, sind ebenso toll ausgearbeitet wie die Protagonistin und der Schreibstil von Frau Bomann gibt mir das Gefühl selbst durch Saigon, das Berlin der 20er Jahre oder Paris zu gehen. "Die Jasmin Schwestern" besticht aber nicht nur durch die wunderbare Geschichte, sondern sie wirkt auch nach, denn die Autorin wirft Fragen auf, die auch zum Nachdenken anregen können, wie zum Beispiel eine Entscheidung das eigene Schicksal beeinflussen kann. Corina Bomann zählt nach dieser Lektüre mit zu meinen liebsten Autorinnen! Alle Daumen hoch!

 

 

Montag, 22. September 2014

Rezension: Bis zum letzten Tropfen


Titel: Bis zum letzten Tropfen

 

Autorin: Mindy MCGinnis

Verlag: Heyne fliegt

Seitenzahl: 320

ISBN-10: 3453268970

ISBN-13: 978-3453268975

Preis: 14,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Lynn lebt in einer Welt, in der nichts mehr selbstverständlich ist. Auf einer einsamen Farm kämpft sie mit ihrer Mutter ums Überleben. Der einzige Luxus, der ihnen nach dem Zusammenbruch der Zivilisation geblieben ist: ein Teich hinter dem Haus und damit der Zugang zu sauberem Trinkwasser. Doch als ihre Mutter verletzt wird, ahnt Lynn, dass sie den Teich allein nicht vor Eindringlingen schützen kann. Sie muss das Undenkbare tun: Die sichere Farm verlassen und Hilfe holen.

 

 Meine Meinung: 

"Bis zum letzten Tropfen" hat mich vom Klappentext gleich angesprochen, obwohl der Titel für mich im Englischen deutlich mehr Aussagekraft hat. Das Cover zeigt das Farmhaus, in dem Lynn mit ihrer Mutter lebt und ist dadurch eine tolle Verbindung zur Geschichte. 

 

Zu Beginn der Geschichte lernt man die Protagonistin Lynn und ihre Mutter kennen, und erfährt, wie sie sich in ihrem Leben eingerichtet haben. Mit ihrer Mutter lebt Lynn unter dem Farmhaus der Familie, um so besser vor Überfällen geschützt zu sein. Vor dem Haus befindet sich ein Weiher, was in der Zeit, in der das Buch spielt, das höchste aller Güter bietet: Trinkwasser. Um den Weiher zu schützen schreckt Lynns Mutter auch vor dem Töten von Eindringlingen nicht zurück und sie wirkt sehr hart und wenig empfindsam. Lynn hat sie ebenso erzogen, sodass dieses junge Mädchen eine besondere Härte besitzt und sich zu wehren weiß. 

 

Als Lynn ihre Mutter verliert und auf sich allein gestellt ist, verändert sich etwas in ihr. Sie sucht sich nicht nur Hilfe, sondern lernt auch, dass nicht jeder Mensch ihr etwas schlechtes möchte, sondern vielleicht auch nur überleben möchte. Diese Entwicklung der Protagonistin beschreibt Mindy MCGinnis sehr warmherzig und ich mochte Lynn immer mehr. Das Ende des Buches hat mich leider etwas unglücklich zurückgelassen, denn für mich waren dort Handlungssprünge und Geschehnisse, die für mich gar nicht ins Gesamtbild der Geschichte passten, was ich sehr schade fand. Bis auf diese Punkte ist das Buch aber eine tolle Lektüre, die viel Wahrheit beinhaltet und zum Nachdenken anregt. 

 

 

Sonntag, 21. September 2014

Sonntags - Sprechstunde # 4

Hey ihr Lieben, 

hier kommt nun ein weiterer Post zur Sonntags - Sprechstunde und dieses Mal fiel es mir sehr schwer mich für ein Thema zu entscheiden, da mich gerade mehreres interessiert. Aber alles auf einmal geht ja nicht;-) So habe ich noch ein paar schöne Themen für die nächsten Sonntage... grins.


Das Thema heute sind die Buchmessen!


Ich muss gestehen, dass ich selbst noch auf keiner Buchmesse war und auch die in Frankfurt wird in diesem Jahr leider ohne mich stattfinden:-( 


Aber ich finde Buchmessen an sich eine tolle Idee. Man kann Autoren kennenlernen und auch die Mitarbeiter von den Buchverlagen, die einem immer nett zur Seite stehen. 

Und natürlich geht es um unser liebstes Hobby: Das Lesen. Mehr Gründe braucht es eigentlich gar nicht, oder?

Trotzdem informiere ich mich immer gerne über Neuerscheinungen und ich liebe die Leseproben, die die Verlage manchmal mitgeben. 


Wer vielleicht noch nach Frankfurt fahren möchte und Infos rund um die Buchmesse haben möchte kann hier alles wissenswerte erfahren *Klick*



Bestimmt waren viele von euch schon auf einer größeren Buchmesse, denn eine bessere Plattform gibt es für uns Buchliebhaber ja fast nicht ( außer tollen Buchblogs, grins ), oder? Wenn ihr schonmal dort wart, ist es so toll, wie ich es mir vorstelle, oder gibt es auch Nachteile? Zum Beispiel die riesige Anzahl Besucher? Oder hält sich das in Grenzen? Was sind eure Lieblingsdinge oder Aktionen auf der Buchmesse? Worauf freut ihr euch am meisten?

Mich würde interessieren, was ihr da für Erfahrungen gemacht habt und freue mich über eure Kommentare. 


Eure Petra

 


PS: Und an alle anderen, die so wie ich dieses Jahr nicht dasein können, nicht traurig sein, dafür können wir die tollen Berichte der lieben Buchblogger lesen, die uns in ihren Posts teilhaben lassen. Das finde ich immer sehr schön!

Samstag, 20. September 2014

Rezension: Frostherz


Titel: Frostherz

 

Autorin: Jennifer Estep

Verlag: Ivi

Seitenzahl: 432

ISBN-10: 3492702856

ISBN-13: 978-3492702850

Preis: 14,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Als Streiterin der Götter hat Gwen Frost es alles andere als leicht: Nur mit Mühe konnte sie dem letzten Angriff der Schnitter des Chaos entgehen – und nun sieht sich nun ihrer größten mythologischen Herausforderung gegenüber … Gwen wurde von ihrer Göttin Nike mit einer äußerst schwierigen Mission betraut: Sie soll verhindern, dass die Schnitter das letzte Siegel am Gefängnis des grausamen Gottes Loki brechen und damit einen neuen Chaoskrieg entfachen. Doch dazu muss Gwen den Helheim-Dolch finden, jenes göttliche Artefakt, das vor Jahren auf dem Campus der Mythos Academy verschwunden ist. Ihre einzigen Hilfsmittel sind ein altes Tagebuch und ihre magische Gypsy-Gabe. Aber noch bevor die Suche beginnt, sieht sich Gwen mit zahlreichen Problemen konfrontiert: einem ausgewachsenen Fenriswolf, den sie in ihrem Zimmer verstecken muss, einer zornigen Walküre, die ihre neu erworbenen Heilkräfte hasst, und einem unbekannten Mädchen mit Loki-Maske, das nicht nur schuld am Tod von Gwens Mutter ist, sondern nun auch ihr selbst nach dem Leben trachtet.

   


Meine Meinung:

Gwen Frost ist wieder da und das gleich zu Beginn von "Frostherz" ganz gewaltig. Dieses Buch konnte ich kaum aus der Hand legen, da es einfach von Anfang bis zum Ende super spannend war. Die Geschichte beginnt nach den Weihnachtsferien, als Gwen und viele ihrer Mitschüler sich im Museum einfinden um eine Hausaufgabe erfüllen zu können. Gwen ist aufgeregt und mit ihren Gedanken ganz bei Logan mit dem das letzte Buch ja sehr vielversprechend geendet hatte. Aber statt ein Gespräch mit ihm zu führen müssen sich Gwen und ihre Freunde durch einen schrecklichen Schnitterangriff kämpfen, was nicht alle Schüler der Mythos Academy überleben. 

 

Gwens Freundin Daphne hat seitdem sie ihren Freund Carson nach dem Angriff geheilt hat mit dem Erwachen ihrer Magie zu kämpfen, was sie nicht gerade glücklich macht. Gwen ist währenddessen weiter auf der Suche nach dem Helheim Dolch, den sie vor den Schnittern in Sicherheit bringen muss, damit diese Loki nicht aus seinem Gefängnis befreien können. Mittlerweile wurde herausgefunden, dass die Schnitter sich sicher sind den Helheim Dolch in der Bibliothek der Altertümer zu finden. Gwen stellt sich nur die Frage, wie sie mehr herausfinden soll und das bevor ihr die Schnitter zuvorkommen. 

 

Zwischen Gwen und Logan kommt es zu einem Konflikt nach dem anderen was mich ein wenig zum verzweifeln gebracht hat, da ich die beiden gerne zusammen sehen würde. Aber als hätte Gwen nicht genug Sorgen schafft es auch noch ein gefährlicher Schnitter mithilfe von Lokis Champion, das Mädchen, welches Gwens Mutter getötet hatte, aus dem Gefängnis auszubrechen. Das Schlimmste ist aber die Drohung, durch die sich Gwen sicher ist, dass ihre Großmutter in Gefahr ist. Wird Gwen sie beschützen können?

 

Es passieren noch ein paar spannende Dinge, die ich hier aber noch gar nicht verraten mag, denn das muss man einfach selbst gelesen habe. Auf jeden Fall kommt es zu einem großen Showdown, der ganz klasse ausgearbeitet ist.

 

"Frostherz" hat mich wirklich umgehauen. In dieser Geschichte um das Gypsy-Mädchen Gwen Frost jagd ein spannendes Geschehnis das nächste und das Buch ist für mich ein absoluter Pageturner. Nun muss ich aber auch unbedingt bald wissen wie es weitergeht. Der Autorin ist hier wirklich eine tolle Fortsetzung der Reihe gelungen und ich freue mich auf mehr. 




 

 

Freitag, 19. September 2014

Rezension: Die Kunst, sich wertzuschätzen


Titel: Die Kunst, sich wertzuschätzen

 

Autor: Heinz - Peter Röhr

Verlag: Patmos Verlag

Seitenzahl: 176

ISBN-10: 384360391X

ISBN-13: 978-3843603911

Preis: 16,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Unser Selbstwertgefühl ist ganz entscheidend: Es bestimmt über Glück oder Unglück, Erfolg oder Misserfolg. Ein stabiles Selbstwertgefühl ist der Schlüssel zu mehr Zufriedenheit und Lebensglück, ein gestörtes dagegen oft die eigentliche Ursache für psychische Erkrankungen. Heinz-Peter Röhr zeigt, wie die von ihm entwickelte Methode der Selbstwertanalyse ermöglicht, Denkmuster zu verändern, die den Selbstwert untergraben. Auf diese Weise können emotionale Probleme aufgelöst werden. Ein Buch, das hilft, Selbstliebe zu entwickeln und zu einem gelingenden Leben zu finden.

 


 



Meine Meinung: 

In dem Buch "Die Kunst, sich wertzuschätzen" beschreibt Heinz - Peter Röhr seine Selbstwertanalyse. Zu Beginn geht der Autor auf die Frage ein, wie sich das Selbstwertgefühl entwickelt und beantwortet die Frage, was die Selbstwertanalyse überhaupt ist. Röhr teilt für die Arbeit mit der Selbstwertanalyse die grundlegenden Annahmen in sogenannte Programme ein. Diese Programme sind unterteilt in die "Geheimen Programme", die "Gegenprogramme" und die "neuen Programme. 

 

Danach folgt der zweite Teil des Buches zum Thema "Selbstwertanalyse und Persönlichkeit". In diesen Kapiteln erläutert Heinz - Peter Röhr unterschiedliche Persönlichkeiten und Persönlichkeitsstörungen, wie beispielsweise die depressive Persönlichkeit, die abhängige Persönlichkeit, oder auch die Borderline - Persönlichkeitsstörung. Einen Extrapunkt bildet hier die sexuelle Traumatisierung. Im dritten Teil des Buches geht es um die Selbstwertanalyse und die Selbstwertentwicklung in der praktischen Umsetzung. Hierbei geht es zum Beispiel um Verzeihen, innere Helfer , Psychotherapie und auch Meditation. 

 

Dieses Buch ist ein solider, guter Ratgeber, der tolle Ansätze in den abwechslungsreichen Kapiteln vereint. Der Schreibstil des Autors ist gut verständlich und nicht zu fachspezifisch. Der einzige Punkt, mit dem ich nicht so übereinstimmen kann, sind die Traumathemen. Meiner Meinung nach sollten traumatische Themen nur in Therapien und nicht in der Selbsthilfe behandelt werden, da sonst Retraumatisierungen drohen. Darauf wurde leider nicht hingewiesen. Ansonsten ist dieses Buch eine hilfreiche Lektüre zum Thema Selbstwert.

 

  


 

Donnerstag, 18. September 2014

Rezension: Die Erbin


Titel: Die Erbin

 

Autor: John Grisham

Verlag: Heyne

Seitenzahl: 704

ISBN-10: 3453269101

ISBN-13: 978-3453269101

Preis: 24,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Spektakulärer hätte Seth Hubbard seinen Tod nicht inszenieren können. Als sein Mitarbeiter ihn eines Morgens aufgehängt an einem Baum findet, ist die Bestürzung im beschaulichen Clanton groß. Niemand hätte mit einem Freitod gerechnet. Hubbards Familie sieht das pragmatischer und ist in erster Linie an der Testamentseröffnung interessiert. Was sie nicht weiß: Kurz vor seinem Tod hat Hubbard sein Testament geändert. Alleinige Erbin ist seine schwarze Haushälterin Lettie Lang. Ein erbitterter Erbstreit beginnt . . .

 


 



Meine Meinung: 

"Die Erbin" ist erst das zweite Buch, welches ich von John Grisham gelesen habe, aber ich kann jetzt schon sagen, dass es auf keinen Fall das letzte gewesen sein wird. Der Autor erzählt mit einer andauernden, unterschwelligen Spannung, die mich immer dazu gebracht hat weiterlesen zu wollen. Für manchen Adrenalin Junkie könnten Höhepunkte fehlen, aber mich hat bei "Die Erbin" gerade die durchgängige Spannung und die neuen Wendungen mitgerissen. 

 

In seinem Roman inszeniert John Grisham den Selbstmord seines Protagonisten Seth Hubbard und vorallem sein geändertes Testament zu Beginn, gleich mit Knalleffekt in mehreren Bereichen. Hubbard verfasst ein neues, handschriftliches Testament, enterbt seine Kinder und Enkel und hinterlässt 90 Prozent seiner schwarzen Haushälterin Lettie Lang, 5 Prozent der Kirche und 5 Prozent seinem verschwundenen Bruder Ancil Hubbard. Als Anwalt zur Durchsetzung seines Testaments ernennt der Verstorbene vorher Jack Brigance, der durch den Haily Fall bekannt wurde und dieser ist entschlossen sich für das neue, geänderte Testament gegen alle Widerstände durchzusetzen...

 

John Grisham hat mich in "Die Erbin" mit seinem Talent eine Geschichte von allen Seiten zu beschreiben gleich gefesselt. Er mischt hier das Leben von Jack Brigance, die Situation von Lettie Lang, den Rassenkonflikt zwischen Schwarz und Weiss und die faszinierende Welt vor Gericht. Stellenweise fand ich die Themen sehr emotional, zum Beispiel, dass man im Jahr 1989, in dem das Buch zum Teil spielt, sich so große Gedanken machen musste, ob man Schwarze oder Weiße Menschen in einer Jury bevorzugt. Dieser Konflikt ging mir ganz schön unter die Haut. 

 

Die Geschichte um Seth Hubbard und warum er ausgerechnet Lettie Lang 90 Prozent seines gewaltigen Vermögens hinterlässt ist spannend und reicht bis in die Vergangenheit zurück. So erhöht der Autor die Spannung nocheinmal und ich habe zu wenig Schlaf gekriegt, da ich unbedingt wissen musste, wie der Prozess nun ausgeht. Seth Hubbards Kinder, sowie einige Anwälte waren mir sehr unsympathisch, aber gerade diese Mischung gibt dem Buch den nötigen Schuss an Realität mit. 

 

John Grisham hat mich mit seinem Roman gefesselt und berührt, es ist ein Spannungsroman erster Klasse und ich möchte nun unbedingt noch mehr von ihm lesen. 

 

 

Dienstag, 16. September 2014

Rezension: Im Tal des Fuchses

Bildquelle: Blanvalet

Titel: Im Tal des Fuchses

 

Autorin: Charlotte Link

Verlag: Blanvalet

Seitenzahl: 576

ISBN-10: 3442382599

ISBN-13: 978-3442382590

Preis: 9,99 Euro 








Inhalt: 


Ein sonniger Augusttag, ein einsam gelegener Parkplatz zwischen Wiesen und Feldern. Vanessa Willard wartet auf ihren Mann, der noch eine Runde mit dem Hund dreht. In Gedanken versunken, bemerkt sie nicht das Auto, das sich nähert. Als sie ein unheimliches Gefühl beschleicht, ist es schon zu spät: Ein Fremder taucht auf, überwältigt, betäubt und verschleppt sie. In eine Kiste gesperrt, wird sie in einer Höhle versteckt, ausgestattet mit Wasser und Nahrung für eine Woche. Doch noch ehe der Täter seine Lösegeldforderung an ihren Mann stellen kann, wird er wegen eines anderen Deliktes verhaftet. Und überlässt Vanessa ihrem Schicksal …

 

Meine Meinung: 

In "Im Tal des Fuchses" geschrieben von Charlotte Link, geht es um Vanessa Willard, die am hellichten Tag in einem Nationalpark entführt wird. Der Klappentext verspricht Spannung und ich hatte mir erwartet, dass es vorwiegend um die Entführung von Vanessa geht, aber da lag ich nur bedingt richtig. Es gibt, wie man es aus Büchern von Charlotte Link bereits kennt mehrere unterschiedliche Handlungsstränge. In diesem Fall sind es drei. Der eine Handlungsstrang erzählt aus dem Leben von Vanessas Ehemann Matthew und wie es für ihn nach Vanessas Entführung weitergeht. Die andere Geschichte erzählt aus dem Leben des Kleinkriminellen Ryan, in dem Charlotte Link gekonnt ein paar menschliche Abgründe offenbart. Und dann gibt es noch Jenna, sie lernt über gemeinsame Freunde Matthew kennen und lieben. 

 

Die Charaktere hat Charlotte Link gut beschrieben und die einzelnen Sorgen und Nöte in ihren Leben  gut dargestellt. Besonders gut ist ihr das, wie ich finde, bei Ryan gelungen. Die spannende Geschichte setzt leider in manchen Momenten, in denen es zuviel um privates geht, ein wenig aus, was mir in besonders spannenden Momenten etwas ungelegen kam. Ansonsten ist "Im Tal des Fuchses" ein guter und solider Thriller, der durch mehrere Handlungsstränge glänzt, die am Ende sehr gut zusammengeführt wurden. 

 

 

 



Rezension: Jeden Tag wurde ich dicker und müder


Titel: Jeden Tag wurde ich dicker und müder

 

Autorin: Vanessa Blumhagen

Verlag: mvg Verlag

Seitenzahl: 176

ISBN-10: 386882426X

ISBN-13: 978-3868824261

Preis: 16,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Schlafstörungen, Depressionen, unkontrollierte Gewichtszunahme, plötzlich auftretende Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Haarausfall – erkennen Sie sich in diesen Beschwerden wieder? Dann sind Sie möglicherweise eine von 10 Millionen Deutschen, die an Hashimoto-Thyreoiditis leiden, einer Autoimmun erkrankung, in deren Verlauf der Körper die eigene Schilddrüse angreift und letztlich zerstört. Und wahrscheinlich haben Sie noch keinen Mediziner gefunden, der Ihnen helfen kann, denn die Symptome sind so umfangreich wie unspezifisch. Vanessa Blumhagen durchlitt eine dreijährige Odyssee zu unterschiedlichsten Ärzten und erhielt eine Menge falscher Diagnosen, bis man endlich herausfand, was ihr fehlte. Doch auch die Behandlung stellte sich als relativ kompliziert heraus, denn kein Mediziner wusste genau, was zu tun war. So suchte sich die Journalistin Hilfe bei amerikanischen Experten, recherchierte in Internet-Foren und probierte vieles aus, um ihre Beschwerden in den Griff zu bekommen. In ihrem Buch hat sie alle Erfahrungen zusammengefasst, erzählt von ihrem Leidensweg, ihrer Hartnäckigkeit und davon, was ihr schließlich geholfen hat.

 


 



Meine Meinung: 

Ich habe zu diesem tollen Buch gegriffen, da ich selber eine jahrelange Diagnosesuche hinter mir habe, und kurz zuvor erfahren habe, dass ich auch an "Hashimoto-Thyreoditis" erkrankt bin. Die Symptome sind so vielfältig, dass allein schon eine Diagnosestellung häufig nicht gleich stattfindet. Für die Betroffenen ist das eine schlimme Zeit und das gibt Frau Blumhagen durch ihre eigenen Erfahrungsberichte einfühlsam wieder.

 

Dadurch, dass die Autorin selbst diese Erkrankung hat und auch die Suche nach Antworten für die Symptome kennt habe ich mich gut verstanden gefühlt und das Buch hat mir Mut gegeben nicht aufzugeben und das alles so zu akzeptieren. Frau Blumhagen erzählt aber nicht nur von ihren eigenen Erlebnissen, sondern flechtet auch immer wieder fachliche Informationen ein, die jedem Betroffenen weiterhelfen können und die man einfach kennen sollte. Die fachlichen Abschnitte sind aber dennoch so geschrieben, dass auch ein Laie sie gut verstehen und damit etwas anfangen kann. Es kommen zwar Fachsprachlichkeiten vor, aber im zu verstehenden Kontext.  

 

Der Aufbau des Buches ist stimmig und übersichtlich, was mir gut gefallen hat. So beginnt es mit einem Kapitel über die eigenen Erfahrungen der Autorin, um dann zu den Symptomen und den Untersuchungsmöglichkeiten überzuleiten. Besonders spannend fand ich das Kapitel über die Schilddrüsenhormone und wichtige Erläuterungen dazu, sowie die "Checkliste" der Autorin. Danach geht Vanessa Blumhagen auch noch auf die Ernährung und den Stoffwechsel, sowie das Thema Abnehmen ein und schafft damit einen runden Abschluss. 

 

Mir hat die Lektüre dieses Buches ein bisschen Trost gegeben und viele Informationen verschafft, was ich sehr gut finde. Ich schlage immer wieder gerne Dinge nach und versuche so meinen Weg zu finden besser mit der Hashimoto-Thyreoditis zu leben. Manche Dinge (wie Heilpraktiker) sind mir leider finanziell nicht so möglich, wie der Autorin, aber alles andere, vorallem die Fakten zur Erkrankung, haben mich sicherer gemacht. Ein Lese-Muss für Betroffene, oder Interessierte! 

 

 

Montag, 15. September 2014

Neuzugänge 08/09.2014

Hey Ihr Lieben,

ich habe gerade ganz beschämt festgestellt, dass mein letzter Neuzugangs-Post schon eine ganz schön lange Zeit her ist und da ich für die Sonntags-Sprechstunde heute leider zu spät dran war, gibt es aber zumindest diesen Neuzugangs-Post.

Kennt ihr manche der Bücher schon, oder wollt sie vielleicht auch noch lesen?









So, und das sind die neuen Schätze:-) Bisher gelesen habe ich davon "Bis zum letzten Tropfen" und "Ihr seid nicht allein". Bei "Das Geheimnis der Schwestern" muss ich noch ein paar Seiten lesen:-) Und die anderen kommen dann nach und nach natürlich auch noch:-)







Von diesen tollen Büchern und Hörbuch habe ich bisher "Die Jasmin Schwestern" gelesen und fand es toll. Die Rezi folgt auch in Kürze. Alle Bücher klingen so toll, dass sie sicher nicht lange subben werden. Und das tolle Hörbuch werde ich wohl auch noch diesen Monat schaffen. Da bin ich auch schon gespannt drauf!

Liebe Grüße eure Petra


Sonntag, 14. September 2014

Rezension: Das Lächeln deines Mörders


Titel: Das Lächeln deines Mörders

 

Autorin: Karen Rose

Verlag: Knaur

Seitenzahl: 640

ISBN-10: 3426628619

ISBN-13: 978-3426628614

Preis: 9,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Sie alle verschwinden in der Nacht, sie alle sind hübsch, haben lange dunkle Haare, und sie alle werden wenig später tot aufgefunden. Special Agent Steven Thatcher hat sich geschworen, den Serienmörder zu stellen, der die jungen Frauen auf dem Gewissen hat. Die Zeit drängt ...
Wie soll Steven in dieser Situation die Zeit finden, sich um seinen schwierigen Sohn zu kümmern? Bei dessen höchst attraktiver Lehrerin Jenna Marshall findet er Verständnis – und mehr. Was die beiden nicht ahnen: Der Mörder hat sein nächstes Opfer gewählt. Er hat seine Fallen ausgelegt. Er wartet bereits
– auf Jenna. 

 

Meine Meinung:

"Das Lächeln deines Mörders" ist der zweite Band der Buchreihe von Karen Rose. In diesem in sich abgeschlossenen Band geht es hauptsächlich um Special Agent Steven Thatcher, der auch bereits im ersten Band schon mitermittelt hatte und mir daher noch gut im Gedächtnis war. Im ersten Band wurde Stevens jüngster Sohn Nicky entführt und auch in diesem Buch hat die Familie noch sehr unter den Geschehnissen zu leiden. Man erfährt sehr viel über Stevens Leben und auch über seine drei Jungs, die er alleine aufzieht. Als dann auch noch sein Sohn Brad Probleme macht und seine Lehrerin ihn kontaktiert, die Steven auch noch außerordentlich attraktiv findet, weiß der alleinerziehende Vater nicht mehr wo ihm der Kopf steht...

 

Aber wie der Titel schon verrät gibt es auch noch den "mörderischen" Handlungsstrang, denn Steven Thatcher bekommt es im Beruf mit einem Serienmörder zu tun, der seine Opfer grauenvoll hinrichtet und bereits das nächste junge Mädchen in seinen Fängen hat.Und als ob das noch nicht genug wäre meldet sich ein Cop aus einer anderen Stadt bei ihm und unterbreitet ihm seine Vermutung, dass Stevens Täter schon vor Jahren mehrmals gemordet hat und mittlerweile noch sicherer geworden ist... Als Steven schließlich klar wird, dass alle Mädchen auch mit Jenna Ähnlichkeit haben ist es aber schon beinahe zu spät...

 

Karen Rose hat hier einen guten Thriller geschrieben, für meinen Geschmack war es ein bisschen zuviel Hin und Her zwischen Steven und Jenna, was manches Mal die spannende Handlung gedämpft hat. Aber die Charaktere waren detailliert ausgearbeitet und ich bin sehr gut in die Geschichte hineingekommen. Ein besonderer Pluspunkt waren für mich die liebevollen und teilweise lustigen Szenen mit Stevens drei Jungs. Zusammengefasst ist "Das Lächeln deines Mörders" für mich eher ein spannender Roman als ein "richtiger" Thriller, aber gut gefallen hat er mir allemal.

 

 

 

Samstag, 13. September 2014

Rezension: Das Flüstern der Zypressen


Titel: Das Flüstern der Zypressen

 

Autorin: Yvette Manessis Corporon

Verlag: Heyne

Seitenzahl: 416

ISBN-10: 3453417666

ISBN-13: 978-3453417663

Preis: 8,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Nach dem Tod ihres ersten Mannes hat die New Yorkerin Daphne sich ihr Glück hart erarbeitet. Nun steht die Tochter griechischer Einwanderer kurz vor ihrer zweiten Hochzeit, doch eine unbestimmte Sehnsucht führt sie zu ihrer Großmutter nach Griechenland. Auf der verwunschenen Insel Erikoussa findet Daphne zurück zu ihren Ursprüngen und zu ihren wahren Sehnsüchten. Als sie von dem tragischen Geheimnis ihrer Großmutter erfährt, ändert sich ihr Leben für immer.
  


Meine Meinung: 

In "Das Flüstern der Zypressen" geht es um die New Yorkerin Daphne, die um ihre Hochzeit zu feiern und um ihre Grossmutter zu sehen auf die kleine griechische Insel Erikoussa zurückkehrt. Die Idee der Geschichte fand ich sehr schön und auch der Schreibstil von Yvette Manessis Corporon hat mir sehr gut gefallen. Ein wenig gestört haben mich die vielen griechischen Worte, die sich manchmal auch nicht aus dem Kontext erschließen liessen. Hingegen waren die Beschreibungen der Landschaften, der kulturellen Eigenheiten und der griechischen Spezialitäten einfach toll und haben mir richtig Lust gemacht, das einmal Live zu erleben.


Die Geschichte um Daphne war mir leider häufig zu konstruiert und so hatte ich leider das Gefühl, dass vieles einfach unnötig war. Ich glaube etwas weniger an Geschehnissen und dafür ausführlicher hätte der Geschichte gut getan. Die Charaktere haben mir alle sehr gut gefallen, denn sie sind toll und detailliert ausgearbeitet und haben alle etwas spezielles. Leider hat die Protagonistin für mich diesbezüglich da nicht herausgestochen.


Sehr gut gefallen haben mir die Einflechtungen der Geschichten aus der griechischen Mythologie, bei ihnen ist es der Autorin gelungen, sie beinahe märchenhaft klingen zu lassen. Auch die Verknüpfungen zur Vergangenheit von Daphnes Großmutter fand ich gut und interessant erzählt. Alles in allem ist dieses Buch wirklich schön geschrieben, aber manches hat mir nicht so gut gefallen. Die guten Dinge hingegen fand ich so toll, dass ich noch 4 Rosen vergeben möchte. 



Freitag, 12. September 2014

Rezension: Das Lächeln der Leere


Titel: Das Lächeln der Leere

 

Autorin: Anna S. Höpfner

Verlag: cbt

Seitenzahl: 256

ISBN-10: 3570309266

ISBN-13: 978-3570309261

Preis: 7,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Sofia ist gerade einmal vierzehn Jahre alt – und magersüchtig. Anstatt wie alle anderen in ihrem Alter erste Erfahrungen mit Jungs zu machen und Partys zu feiern, steckt sie in einer Klinik fest, in der sie neu erlernen soll, was für andere Jugendliche selbstverständlich ist: leben. Schnell spürt sie, dass es gar nicht so einfach ist, ihre Sucht aufzugeben und etwas zu finden, was die Leere in ihr wirklich ausfüllt. Tag für Tag kämpft sie sich durch den Klinikalltag, auf der Suche nach sich selbst. Sie begegnet dort Mädchen, die sie verstehen und im Gesundwerden bestärken. Und ganz langsam findet Sofia etwas wieder, das sie vor langer Zeit verloren hat: ihr Lächeln.

 

Meine Meinung: 

In "Das Lächeln der Leere" von Anna S. Höpfner, schreibt die 14-jährige Autorin über ihre Erfahrungen und Empfindungen bezüglich ihrer Magersucht. Anna erzählt sehr authentisch und emotional von ihrer Zeit in einer Klinik für Essstörungen. Für manchen sind diese Erzählungen vielleicht schonungslos, aber ich finde sie wunderbar ehrlich. Es sind die Gedanken eines jungen Mädchens, welches eigentlich mit Freundinnen auf Partys gehen sollte, anstatt sich selbst zu hassen und jede Kalorie zum Feind zu machen. 

 

Der Autorin gelingt es mit der Ich-Erzählform sehr gut, mich als Leser in die Situationen "hineinzuziehen" und Gedanken werden nachvollziehbarer. In diesem Buch finden sich Beschreibungen einer Station für Essstörungen, bestimmte Eigenheiten, wie das Wiegen, oder die Erwähnung von Zwangsernährung durch hochchalorische Shakes. Auf der anderen Seite geht es auch um Träume, Ziele und den Wunsch zu Leben, genauso aber manchmal um die Frage, warum gerade ich? 

 

Der Schreibstil der Autorin ist einfühlsam und teilweise auch philosophisch angehaucht, durch ihre Überlegungen. Man vergisst leicht beim Lesen, dass dies ein junges Mädchen erlebt, was solche schlimmen Empfindungen eigentlich gar nicht erleben müssen sollte... Ich jedenfalls habe das Buch sehr bewegt beiseite gelegt mit einem lachenden und einem weinenden Auge und kann dieses Buch nur weiterempfehlen! Es ist toll!

 

 




 

Donnerstag, 11. September 2014

Rezension: Liebe braucht keinen Ort


Titel: Liebe braucht keinen Ort

 

Autorin: Susan Waggoner

Verlag: Bloomoon

Seitenzahl: 224

ISBN-10: 3760795749

ISBN-13: 978-3760795744

Preis: 12,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Es ist das Jahr 2218. Liza McAdams ist in ihrem zweiten Ausbildungsjahr zur Empathin, als etwas passiert, das sie nicht für möglich gehalten hätte: Ein junger Mann, David, taucht im Krankenhaus auf und es ist Liebe auf den ersten Blick! Für Liza stellen sich viele verwirrende Fragen: Wer ist David wirklich? Was tut er hier? Und warum ist er immer wieder seltsam abweisend zu ihr, ja eines Tages sogar verschwunden?

 


 



Meine Meinung: 

In "Liebe braucht keinen Ort" schickt Susan Waggoner ihre Protagonistin Liza MCAdams ins Jahr 2218 und stellt so die Weichen für eine futuristische Geschichte. Liza befindet sich gerade in der Ausbildung zur Empathin und heilt Schwerkranke als sie im Krankenhaus David begegnet. Bei den Empathen ist es wichtig, dass sie sich nicht verlieben, denn diese starken Gefühle könnten die Verbindung zu ihren Patienten nachhaltig beeinträchtigen. Trotz dieses Wissens ist Liza nicht immun gegen ihre Gefühle und David und sie verlieben sich Hals über Kopf. Was Liza zu dem Zeitpunkt noch nicht ahnt ist, auch David hat durchaus eigene Geheimnisse...

 

"Liebe braucht keinen Ort" hat mich gleich wegen des wunderschönen Covers und des interessanten Klappentextes angesprochen und ich war sehr gespannt, wie es der Autorin gelingen würde, die Geschichte zu vermitteln. Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen und sie sind toll ausgearbeitet. Es ist mir leicht gefallen in die Geschichte hineinzufinden, aber zeitweilig hat mir ein bisschen die Spannung beziehungsweise ein paar Höhepunkte der Story gefehlt. Besonders die Liebesgeschichte kam mir etwas zu konstruiert vor, so hätte ich gerne mehr erfahren, was genau die beiden so aneinander fasziniert etc. Alles in allem ist dieses Buch ein guter erster Band, aber ausbaufähig.