Mittwoch, 30. April 2014

Rezension: Frostglut

Bildquelle: Ivi Verlag


Titel: Frostglut

 

Autorin: Jennifer Estep

Verlag: Ivi

Seitenzahl: 432

ISBN-10: 3492703046

ISBN-13: 978-3492703048

Preis: 14,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Gwen ist am Ziel ihrer Träume angelangt: Endlich hat sie ein richtiges Date mit dem Spartaner Logan. Doch dann macht ihr ausgerechnet dessen Vater einen Strich durch die Rechnung. Er verhaftet Gwen und klagt sie an, mit dem Gott Loki im Bunde zu stehen und ihm die Flucht ermöglicht zu haben. Nun droht ihr nicht nur Arrest, sondern sogar die Höchststrafe, der Tod. Und damit steht fest: Im Protektorat gibt es einen Schnitter des Chaos. Doch wer ist es? Plötzlich befindet sich Gwen in einem dramatischen Kampf gegen die Marionetten Lokis, der die Mythos Academy erschüttern wird ...

 

Meine Meinung: 

Zu Beginn von "Frostglut" erlebt man Gwen und Logan bei ihrem allerersten richtigen Date. Jennifer Esteps Schreibstil ist auch hier wieder super und man kann Gwens Nervosität richtig nachempfinden. Aber wer die Reihe der "Mythos Academy" schon kennt ahnt, dass es leider kein Date ohne Zwischenfall wird. Denn während Logan nur die Getränke holen ist kommt ein Pulk Mitglieder des Protektorats um sie zu verhaften. Der Anführer dieser Gruppierung ist zudem niemand geringerer als Logans Vater, der sich auch von seinem Sohn nicht beschwichtigen lässt. Gwen wird die Schuld an Lokis Befreiung gegeben und sie wird im Anschluss auch noch vor der ganzen Mythos Academy als Schnitter gebrantmarkt. Gwen droht die Höchststrafe was in diesem Falle der Tod, also die Hinrichtung wäre. Nach und nach wird klar, dass Lokis Champion, das Schnittermädchen welches im letzten Teil Gwen überlistet hatte, Gwen ihre gesamten Taten andichten will, aber damit ist das Spannenste noch nicht geschehen, denn gegen Ende wartet J. Estep nochmal mit einem tollen Bonus im Geschehen auf.

 

Diesen Teil der Buchreihe um Gwen Frost und ihre Freunde fand ich großartig. Die Autorin schafft es meiner Meinung nach besonders gut auch Gwens Leiden rüberzubringen, als sie von fast allen Schülern geschnitten und bedroht wird. Dieses Buch ist für mich emotional und spannend gewesen. Toll fand ich auch zu merken wer wirklich hinter Gwen steht und dass nicht immer alle Menschen so sind, wie sie zu sein scheinen. Ein besonderes Herzchen gibt es in diesem Buch für mich definitiv für Nickamedes und den Bogatyr. Überhaupt gefallen mir die Charaktere der Reihe sehr und immer besser. Eine Fortsetzung die man gelesen haben sollte. 

 

  

 

 

Montag, 28. April 2014

Rezension: Das Mädchen mit dem Haifischherz


Titel: Das Mädchen mit dem Haifischherz

 

Autorin: Jenni Fagan

Verlag: Antje Kunstmann Verlag

Seitenzahl: 332

ISBN-10: 3888979250

ISBN-13: 978-3888979255

Preis: 19,95 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Anais Hendricks ist fünfzehn und sitzt auf dem Rücksitz eines Polizeiautos. Ihre Schuluniform ist blutverschmiert, und am anderen Ende der Stadt liegt eine Polizistin im Koma. Doch Anais kann sich da an nichts erinnern. Jetzt ist sie auf dem Weg ins Panoptikum, eine Besserungsanstalt für schwer erziehbare Jugendliche, die für das Waisenkind am Ende einer langen Kette von Heimen und Pflegefamilien steht. Das Panoptikum, ein ehemaliges Gefängnis im Niemandsland der Provinz, scheint wie gemacht für Anais, die mittlerweile sowieso denkt, sie sei ein Experiment, das Objekt einer Reihe von Versuchen, die zeigen sollen, wann ein Mensch zerbricht. Während Anais mit ihrer schwierigen Vergangenheit ringt und sich mit Mut und Fantasie durch ein Fürsorgesystem boxt, das ihr einen Schlag nach dem anderen versetzt, findet sie in den anderen Jugendlichen des Panoptikums fast so etwas wie eine Familie. Eine Familie, die sich ihre eigenen Mythen und Legenden schafft und deren Bande stärker sind als das System, aus dem es scheinbar kein Entkommen gibt. Es sei denn, du hast ein Haifischherz und Freunde, die dir helfen, ihm zu folgen ...

 

 

 

Meine Meinung: 

Der Inhalt dieses Buches hat mich gleich angesprochen, da dieses Buch mal ein etwas anderes Jugendbuch ist. Der Schreibstil der Autorin ist leicht verständlich und flüssig zu lesen. Was mir gleich zu Beginn aufgefallen ist ist, dass die Sprache doch extrem von Schimpfworten und Fäkalsprache geprägt ist, was mir nicht gut gefallen hat. Ich finde zwar, dass es in manchen Situationen passend war, aber das war doch sehr gering. Die meiste Zeit dachte ich nur, das ist viel zuviel und es hat mich nicht gerade zum weiterlesen motiviert. Nach einer Weile wurde es besser und auch die für meinen Geschmack zu Beginn sehr langatmige Geschichte gefiel mir zunehmend besser.

 

Anais Hendricks als Charakter hat mir ausgesprochen gut gefallen, und die Autorin hat es meiner Meinung nach geschafft viele Emotionen zu transportieren. Anais' Leid, ihre Einsamkeit und die aus ihrer Verzweiflung und Schwierigkeiten resultierende Wut. Dass Anais sich mit den anderen Bewohnern und Bewohnerinnen des Panoptikums angefreundet hat fand ich super und auch die Charaktere der anderen Mädels und Jungs waren etwas besonderes. Bei vielen von Anais Ansichten wurde klar, dass sie wahrscheinlich mit durch den vielen Drogenkonsum hervorgerufen wurden und dadurch, dass sie einfach fast allein ist auf der Welt. Dieses besondere Mädchen hat eine ganz verletzliche Seite und ich habe großes Mitgefühl für ihr Leid und ihre Sorgen entwickelt. 

 

Aber auch die Tragik in der Gegenwart kommt in Anais' Leben nicht zu kurz, sodass sie auch im Panoptikum noch einige Schicksalsschläge verwinden muss, was mir manches Mal einen Kloss im Hals beschert hat. Dieses Buch rüttelt auf, es macht nachdenklich und wenn ich dran denke, dass es eigentlich noch um ein Kind geht läuft es mir schon kalt den Rücken runter, da es sehr nah an der Realität ist. Aufgrund der zuvor genannten Mankos gibt es von mir drei Rosen, aber dieses Buch ist trotzdem lesenwert!

 

 

 

Sonntag, 27. April 2014

Rezension: Die Sache mit Callie & Kayden

Bildquelle: Heyne Verlag

Titel: Die Sache mit Callie & Kayden

 

Autorin: Jessica Sorensen

Verlag: Heyne

Seitenzahl: 384

ISBN-10: 3453417704

ISBN-13: 978-3453417700

Preis: 8,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Callie glaubt nicht an das große Glück. Nicht seit ihrem zwölften Geburtstag, als ihr Schreckliches zustieß. Damals beschloss sie, ihre Gefühle für immer wegzusperren, und auch sechs Jahre später kämpft sie noch gegen ihr dunkles Geheimnis an. Dann trifft sie auf Kayden und rettet ihn vor seinem ärgsten Feind. Er setzt es sich in den Kopf, die schöne Callie zu erobern. Und je näher er ihr kommt, desto klarer wird ihm, dass es nun Callie ist, die Hilfe braucht…

 

Meine Meinung: 

Dieses Buch ist das zweite Buch welches ich von Jessica Sorensen gelesen habe und es wird ganz sicher nicht das letzte von dieser tollen Autorin gewesen sein. "Die Sache mit Callie & Kayden" ist der erste Teil einer Buchreihe von der der zweite Teil auch schon im Mai erscheinen wird. In diesem Buch geht es um Callie und Kayden, die beide sehr besondere, liebenswerte und spannende Charaktere sind. Callie hat in ihrem Leben schlimmes erlebt, was ihr auch in der Gegenwart das Leben in vielen Situationen erschwert. In der Schule war sie eine Aussenseiterin, die nie richtig "dazu gehörte". Man erfährt im Laufe des Buches immer mehr über sie, ihr Schicksal und ihr Leben, was Jessica Sorensen toll verpackt und immer wieder vergangenheitsrelevante Dinge einflechtet. Kayden ist auf den ersten Blick ein Traumtyp, der jedes Mädchen haben kann, aber auch bei ihm schlummert einiges an schlimmen Erfahrungen unter seiner hübschen Oberfläche. Callie hatte Kayden einmal vor weiteren Ausschreitungen seines Vaters beschützt, was Kaydens Leben ein Stück weit verändert hat und als er sie auf dem Campus wiedersieht ist im klar, dass er sie braucht, wobei er auch die Befürchtung hat nicht gut für sie zu sein. Durch die Begegnung und das Kennenlernen mit Kayden ist Callie mit einer für sie ganz neuen Situation konfrontiert, in der sie über sich hinauswächst, sich ihren Ängsten stellt, aber auch immer wieder von der Vergangenheit eingeholt wird. 


Dieses Buch ist für mich mehr als "nur" eine Liebesgeschichte, da Frau Sorensen auch die traumatischen Aspekte von Callie und Kayden ziemlich überzeugend rüberbringt. Auch die Nebencharaktere, hier besonders Callies bester Freund gefallen mir richtig gut. Ich habe gelacht und geweint. Der Einzige minimale Minuspunkt ist der absolut fiese Cliffhanger, darauf möchte ich einfach hinweisen, damit Leser vielleicht erst lesen, wenn der zweite Teil in Sicht ist;-) Wer eine tiefgehende Liebesgeschichte, tolle Charaktere und tolle Worte sucht sollte "Die Sache mit Callie & Kayden" unbedingt lesen.



 
 

Samstag, 26. April 2014

Rezension: Der Verehrer


Titel: Der Verehrer

 

AutorIn: Charlotte Link

Verlag: Blanvalet Verlag

Seitenzahl: 512

ISBN-10: 3442377471

ISBN-13: 978-3442377473

Preis: 9,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Als in einem Waldstück die Leiche einer erst kürzlich ermordeten jungen Frau gefunden wird, stehen die Polizei und die Angehörigen vor einem Rätsel. Denn die Frau galt seit sechs Jahren als spurlos verschwunden. Erst der Telefonanruf einer ehemaligen Urlaubsbekanntschaft liefert den ersten Anhaltspunkt für die Ermittlungen …

 

Meine Meinung:

Zu Beginn des Buches musste ich mich erstmal in diese Geschichte von Charlotte Link einlesen. Es laufen erstmal eine ganze Weile zwei Handlungsstränge parallel. Im ersten wird die völlig entstellte und an einen Baum gefesselte Leiche einer jungen Frau gefunden und die Schwester der Toten muss sie identifizieren. Eigentlich wollte die junge Frau ins Ausland und niemand aus dem kleinen Dorf hatte mehr etwas von ihr gehört. Es war zu Beginn spannend näheres zu erfahren, aber insgesamt hat mir "Der Verehrer" nicht so gut gefallen wie zum Beispiel "Der Beobachter" von Charlotte Link. Der zweite Handlungsstrang handelt von Leona Dorn, die zu Beginn Zeugin eines vermeintlichen Selbstmordes einer jungen Frau wird und kurz darauf erfährt, dass ihr Mann sich neu verliebt hat und sie verlassen möchte. In diesem Handlungsstrang gab es ganz viele Fragezeichen für mich und auch die Handlungen von Leona konnte ich nur ganz selten mal nachvollziehen. Diese Geschichte kam mir sehr konstruiert und leider nur wenig glaubwürdig vor, was ich sehr schade fand. 

 

Der Schreibstil von Charlotte Link hat mir auch in diesem Buch wieder sehr gut gefallen, aber die Geschichte ansich hat mich leider gar nicht überzeugt. Besonders schade fand ich, dass dadurch, dass der Mörder relativ schnell klar war die komplette Spannung für mich aus dem Buch heraus war. Aber weil ich die Autorin und ihren Schreibstil sehr gerne mag gebe ich mit zugedrücktem Auge hier noch drei Rosen.

 

 

Donnerstag, 24. April 2014

Rezension: Das Los


Titel: Das Los

 

Autor: Tibor Rode

Verlag: Bastei Lübbe 

Seitenzahl: 640

ISBN-10: 343103893X

ISBN-13: 978-3431038934

Preis: 19,99 Euro

Vielen Dank für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares an den Bastei Lübbe Verlag *Klick* und Blogg dein Buch *Klick* !

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Für was bist du bereit, deine Seele zu verkaufen? Diese Frage müssen sich vier Menschen in verschiedenen Teilen der Welt stellen, als ihnen ein mysteriöser Mönch die Teilnahme an einem jahrhundertealten Spiel anbietet. Ihr Einsatz: alles, was sie besitzen. Der Gewinn: ein Preis von unermesslichem Wert - die Erfüllung all ihrer Träume. Alle vier lassen sich auf das Spiel und seine Regeln ein. Aber dann geschieht ein Mord, und die Teilnehmer erkennen, wie hoch ihr Einsatz wirklich ist ...

 

 

 

Meine Meinung: 

Bei diesem Buch hat mich schon die Zusammenfassung des Inhalts sehr neugierig gemacht und da ich gerne Thriller lese, habe ich mich gefreut, dass ich "Das Los" von Tibor Rode lesen durfte. Im Groben geht es darum, dass eine Jahrhunderte alte Lotterie stattfinden soll, bei der es vier TeilnehmerInnen geben soll, nur wenn jeder der vier ein Los erwirbt (man setzt sein bisheriges Vermögen ein) kommt die Auslosung zustande.Die Geschichte wird aus Sicht der 4 Protagonisten geschildert, die jeder eine eigene besondere Geschichte zu erzählen haben und aus ganz unterschiedlichen Lebenssituationen kommen. Zum einen ist da Trish, eine junge Pokerspielerin, die mit ihrem Freund an der Poker-Wm teilnehmen möchte und für das Startgeld ihre Eltern belügt. Trish hat mir als Charakter sehr gut gefallen, sie ist eine starke Persönlichkeit, die selbst ihren Platz im Leben sucht und es nicht immer leicht hat. Der nächste Teilnehmer der Lotterie ist Henri, der wegen Betruges im Gefängnis sitzt, auch er ist mir als Charakter sympathisch gewesen. Ein ganz besonderer Charakter im Buch ist für mich der indische Teilnehmer, der Lotterie, da man bei ihm auch die Umstände in den Slums von Mumbai erfährt und seine Familie kennenlernt. Nummer Vier im Bunde der Lotterie Teilnehmer ist der Börsenspekulant Carter, der die Rolle des "Bösen" voll erfüllt. 

 

Ich muss sagen, dass ich das Buch gut fand, aber es war ganz anders als ich es mir vorgestellt hatte. Als Thriller würde ich "Das Los" gar nicht bezeichnen. Es war spannend geschrieben, aber nicht so fesselnd, wie ich es mir vorgestellt hatte. Der Schreibstil des Autors, wie auch die Charaktere haben mir gut gefallen und ich fand es sehr gut, dass sich in den Kapiteln auch die Charaktere abgewechselt haben, sodass ich immer wissen wollte, wie es demjenigen oder derjenigen weiter ergeht. Die Beschreibungen der Situationen und Gegebenheiten in Mumbai haben mich besonders beeindruckt. Schade fand ich, dass vieles vorhersehbar war, denn ich war mir ab der Hälfte sicher wer der Täter ist, was ein bisschen die Spannung gemindert hat. Die Buchidee ansich finde ich spitze und das Ende fand ich grandios, auch wenn es ebenfalls schon leicht zu erahnen war. "Das Los" ist für mich eine spannende Geschichte, die ich gerne gelesen habe. 

 

 

Mittwoch, 23. April 2014

Rezension: Der Beobachter

Bildquelle: Blanvalet Verlag

Titel: Der Beobachter

 

AutorIn: Charlotte Link

Verlag: Blanvalet

Seitenzahl: 656

ISBN-10: 3442367263

ISBN-13: 978-3442367269

Preis: 9,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Er beobachtet das Leben wildfremder Frauen. Träumt sich an ihre Seite, in ihren Alltag. Identifiziert sich mit ihnen und will alles von ihnen wissen. Als Beobachter. Auf der Flucht vor seinem eigenen Dasein, das aus Misserfolgen besteht. Nur aus der Ferne liebt er die schöne Gillian Ward. Die beruflich erfolgreiche Frau, glücklich verheiratet, Mutter einer reizenden Tochter, wird von ihm über die Maßen idealisiert. Bis er zu seinem Entsetzen erkennt, dass er auf eine Fassade hereingefallen ist. Denn nichts ist so, wie es scheint. Gleichzeitig schreckt eine Mordserie die Menschen in London auf. Die Opfer: alleinstehende Frauen. Auf eine rachsüchtige, sadistische Weise umgebracht. Die Polizei sucht einen Psychopathen. Einen Mann, der Frauen hasst.

 

Meine Meinung: 

Das Buch "Der Beobachter" von Charlotte Link ist eine äußerst spannende Geschichte, die lange Zeit aus mehreren Erzählsträngen besteht, aber ich konnte dem allen gut folgen und war gespannt darauf, wie die Stränge miteinander verknüpft werden würden. Der eine Erzählstrang handelt von den Morden an zwei alleinstehenden älteren Frauen, die vorher  psychisch terrorisiert worden waren. Die Morde geschahen beide nach dem gleichen Muster und der Polizei gelingt es lange Zeit gar nicht irgendwelche Gemeinsamkeiten zu entdecken, um Rückschlüsse auf den Täter ziehen zu können. Als ein dritter Mord geschieht, der gar nicht ins Muster passt tappt die Polizei noch mehr im Dunkeln. 

 

Der zweite Erzählstrang handelt von Samson, er ist arbeitslos und lebt bei seinem Bruder und seiner Schwester. Um seine Tage zu füllen hat er es sich zur Angewohnheit gemacht andere Leben zu beobachten, vorallem von Frauen, aber auch von der Familie von Gillian Ward. Als Gillians Mann ermordet wird gerät Samson unter Verdacht und flüchtet. Gillian ist in ihrer Ehe schon länger unglücklich und als sie den Handballtrainer ihrer Tochter kennenlernt fängt sie bald darauf eine Affäre mit ihm an. John Burton war nicht ist selbstständig und trainiert nebenbei die Jugendlichen, er war Polizist - ist aber aus dem Dienst ausgeschieden. In "Der Beobachter" ermitteln vorwiegend John Burton, da er sich um Gillian sorgt. 

 

Ich fand das Buch sehr gelungen, aber stellenweise auch ein bisschen langatmig. Bei den Charakteren fand ich Gillian etwas blass, aber mit dem Charakter John Burton hat die Autorin bei mir total gepunktet. Er wirkt zwielichtig, aber das erhöht die Spannung und dass er nicht der konventionelle Ermittler ist, hat mir auch gut gefallen. Schade fand ich, dass sich stellenweise die Erzählungen hingezogen haben, das hat leider die Spannung etwas gedämpft. Mit den letzten 150 Seiten hatte mich Charlotte Link, aber wieder total erreicht. Die Spannung stieg nochmal stark an und die psychologischen Aspekte fand ich interessant und sehr realistisch erarbeitet. Ein toller Thriller, der am Anfang gut ist, aber zum Ende nocheinmal besser wird.

 

 

 

 

 

Dienstag, 22. April 2014

Rezension: Schattenblume


Titel: Schattenblume

 

AutorIn: Karin Slaughter

Verlag:rororo

Seitenzahl: 480

ISBN-10: 3499240734

ISBN-13: 978-3499240737

Preis: 9,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Und plötzlich ist er da – der letzte Tag deines Lebens Ein Geiseldrama hält ganz Heartsdale in Atem. Bei dem Überfall auf die Polizeistation wurden ein Polizist erschossen und Chief Jeffrey Tolliver schwer verwundet. Zudem befindet sich eine Schulklasse im Gebäude. Kinderärztin und Rechtsmedizinerin Sara Linton setzt alles daran, die Kinder zu beruhigen und ihrem geliebten Jeffrey das Leben zu retten. Ein gnadenloser Wettlauf gegen die Zeit beginnt …

 

Meine Meinung: 

"Schattenblume" ist der vierte Teil der Grant County Reihe um Sara Linton und Jeffrey Tolliver. In diesem Buch gibt es zwei Handlungsstränge, die am Ende sehr gut miteinander verwoben werden. Im ersten Handlungsstrang geht es um eine Geiselnahme im Polizeirevier von Grant County, indem sich als die Schiesserei beginnt auch noch Sara und Jeffrey befinden. Jeffrey wird von einem der Geiselnehmer angeschossen und es gibt auch Tote. Schnell wird klar, dass die Geiselnehmer es auf Jeffrey abgesehen haben und in ihrer Not gibt Sara den Toten Polizisten als Jeffrey aus, der mit einem Schulterschuss aber dennoch in Lebensgefahr schwebt. Der zweite Handlungsstrang führt den Leser in die Vergangenheit von Jeffrey. Es beginnt ca drei Monate nachdem sich Sara und Jeffrey kennengelernt haben, als die beiden sich auf dem Weg in einen Urlaub machen wollen. Jeffrey überrascht Sara mit dem Kurzbesuch in seiner Heimat und sie lernt dort seine damaligen Freunde und auch seine Mutter kennen. Auch in diesem Handlungsstrang wird es spannend, denn Jeffreys ehemaliger bester Freund hat vermeintlich einen Mann erschossen. Kurzentschlossen bleiben Jeffrey und Sara und während Jeffrey mit ermittelt und Sara in die Rolle der Gerichtsmedizinerin schlüpft. 

 

Ich fand es toll, dass in diesem Buch gleich zwei spannende Geschichten erzählt werden und das die eigentliche Geiselnahme auch mit Jeffreys Vergangenheit zusammenhängt. Mir hat der Erzählstrang der Vergangenheit in "Schattenblume"sogar noch besser gefallen, als der Erzählstrang in der Gegenwart. In diesem Buch habe ich auch genossen mehr über die Liebesgeschichte zwischen Sara und Jeffrey zu erfahren. Dieser Thriller hat mir sehr gut gefallen.

 

 

 

 

 

Sonntag, 20. April 2014

Tag der Protagonisten

Ich bin vor einer Weile mal wieder getaggt worden und darüber habe ich mich sehr gefreut. Diesen Tag hatte ich auch noch nie bekommen und finde die Fragen echt spannend:-)

Getaggt hat mich die liebe Chrissy von Chrissys Buchwelt. Danke dir.

Und hier kommen die Fragen:

1. Welches ist dein liebster Held, dein Lieblingsprotagonist?
Harry Potter. Den finde ich immer noch total super.

2. Welches ist deine liebste Heldin, deine Lieblingsprotagonistin?
Ich mag total gerne Frida Klein aus der "Blauer Montag Reihe" von Nicci French. Aber ich fand auch Callie aus "Die Sache mit Callie und Kayden" ist ein toller, vielfältiger Charakter.


3. In welchem Charakter hast du dich sofort verliebt?
Also verliebt nicht im eigentlichen Sinne, aber auf liebevolle Art gleich in mein Herz geschlossen habe ich Ira aus "Kein Ort ohne dich" von Nicholas Sparks.


4. Mit wem aus der Buchwelt könntest du Pferde stehlen?
Da fallen mir gleich mehrere Charaktere ein zB Gwendolyn aus der Edelsteintrilogie von Kerstin Gier. Mit den drei Harry Potter Freunden, oder auch mit Jakob aus den Biss Romanen.

5. Welches ist dein liebstes Paar?
Gideon und Gwendolyn aus der Edelstein Trilogie, aber auch auf jeden Fall Callie und Kayden, da sie zwei Menschen sind die trotz schlimmer Erfahrungen beginnen dem anderen zu vertrauen. 
 

6. Mit welchem Paar konntest du dich so gar nicht anfreunden?
Das hatte ich gerade erst in einem Krimi von Hendrik Berg (Deichmörder). Da fand ich den Ehemann ganz schrecklich, somit war auch die Paarung nicht so meine Liebste.

7. Wer ist dein liebster Nebencharakter?
Der Geist Lissy aus der Blütentrilogie von Nora Roberts. Die find ich echt zauberhaft.
 

8. Wen kürst du zum fiesesten Antagonisten?
Ziemlich fies finde ich den Psychopathen in "Schwesterlein muss sterben" also von der psychologischen Thematik seiner Vorstellung die Morde zu zelebrieren war das schon übel.

9. Wenn würdest du gerne einmal gehörig deine Meinung sagen?
Eindeutig Sophie aus "Das Liebesleben der Suppenschildkröte", die hätte ich bei manchen           Reaktionen und Aktionen gerne mal nach dem Sinn gefragt.

10. War für dich schon einmal der Antagonist der eigentlich Held?
Puh, das ist mal gar keine leichte Frage und ich muss gestehen, da fällt mir auch gerade gar keiner ein. Wüßtet ihr da jemanden?


Ich tagge: 


Ich möchte euch...

... doch trotz etwas späterer Uhrzeit schöne Ostertage wünschen. Ich hoffe der Hase war fleissig und ihr hattet/habt eine tolle und erholsame Zeit mit euren Liebsten!




Zudem möchte ich mich bei allen meinen tollen Lesern bedanken dafür, dass ihr meine Beiträge lest und so super kommentiert. Ich freue mich über jede/n Einzelne/n Leser/in und es sind heute schon 110!!! Ich bin so happy, das könnt ihr euch nicht vorstellen. Also Danke, danke, danke!!! Schön, dass es euch gibt!

Eure Petra

Freitag, 18. April 2014

Rezension: Wenn das die Lösung ist, will ich mein Problem zurück

Titel: Wenn das die Lösung ist, will ich mein Problem  zurück

AutorIn: Nelly Arnold

Verlag: Diana Verlag

Seitenzahl: 336

ISBN-10: 3453357620

ISBN-13: 978-3453357624

Preis: 8,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Clea ist stolz auf ihr Wellnessstudio, das sie sehr erfolgreich führt – jetzt fehlt nur noch der richtige Mann an ihrer Seite. Madame Zelda soll helfen. Die hat zwar keine Glaskugel, weiß aber aufgrund ihrer intuitiven Fähigkeit, wer perfekt zu Clea passt. Als Clea den Kandidaten kurz darauf kennenlernt, ist sie hingerissen. Doch obwohl das Ziel so nahe scheint, entpuppt sich das Vorhaben als kompliziertes Unterfangen …

 

Meine Meinung: 

Dieses tolle Buch durfte ich bei einer Leserunde lesen und war hin und weg. Ich lese gerne mal einen Frauenroman, aber meist bleiben mir die Bücher nicht besonders lange im Gedächtnis, da der Markt einfach damit überschwemmt ist, aber bei "Wenn das die Lösung ist, will ich mein Problem zurück"war das nicht der Fall. Im ersten Moment fand ich schon den Titel einfach großartig und auch der Klappentext versprach eine Menge zu lachen. Das erste Buch von Nelly Arnold ("Ohne Mann bin ich wenigstens nicht einsam") hatte ich nicht gelesen, werde das aber auf jeden Fall noch nachholen. 

 

Der Schreibstil von Frau Arnold ist leicht und nie langweilig, es gab keine langatmigen Passagen im Buch und ich hatte soviel zu lachen. Das fand ich besonders toll. Die Geschichte um Clea hatte für mich auch einen besonderen Touch, da die Protagonistin 39 Jahre alt ist und einen Mann sucht, das ist wie im echten Leben, denn da finden auch nicht alle ihren Traumpartner mit Anfang 20. Häufig findet man doch jüngere Protagonistinnen, aber genau das besondere fand ich hier super. Clea wirkt wie eine Freundin von nebenan, sie ist für mich eine liebenswerte Chaotin, die absolut den für sie passenden Mann verdient. Als Clea sich auf Männersuche begibt hört sie auf die Empfehlung ihrer Cousine Marion, die über Madame Zelda ihren Traumprinzen gefunden hat. Madame Zelda ist eine Art Seherin und Clea weiß zuerst nicht was sie davon halten soll, aber als sie ihr beim ersten Termin sagt, dass ihr Traummann in derselben Stadt wie sie ist, lässt sie es drauf ankommen. Schnell stellt sich heraus, dass ihr "Traummann" in einem Cafe arbeitet und um ihn besser kennenzulernen heuert die selbstständige Kosmetikerin Clea dort kurzerhand als Aushilfe an. Kleine und große Katastrophen, und die Frage ob das Perfekte auch wirklich das Richtige ist lassen nicht lange auf sich warten. 

Wer also einen humorvollen Roman über Männersuchen und die Frage "Was will ich wirklich" lesen möchte sollte Taschentücher bereithalten, denn ich bin sicher es wird Lachtränen geben;-)

 

 

 

 
 

Mittwoch, 16. April 2014

Rezension: Eistochter

Bildquelle: Blanvalet

Titel: Eistochter

AutorIn: Dawn Rae Miller

Verlag: Blanvalet

Seitenzahl: 416

ISBN-10:  3442269458

ISBN-13: 978-3442269457

Preis: 9,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Nach dem Langen Winter, dem ein Großteil der Weltbevölkerung zum Opfer fiel, liegt der Staat im Kampf gegen die »Empfindsamen«, Menschen mit besonderen Fähigkeiten. Die 17-jährige Lark weiß, was von ihr als Nachfahrin der großen Staatsgründer verlangt wird: eine gehorsame Bürgerin werden. Aber dann wird ihre große Liebe Beck beschuldigt, zu den Empfindsamen zu gehören, und verschwindet spurlos. Als sich Lark aufmacht, um seine Unschuld zu beweisen, wird alles, an das sie je glaubte, auf den Kopf gestellt: Denn auch sie selbst ist eine Empfindsame – und dazu bestimmt, Beck zu töten …

 

Meine Meinung: 

An dem Buch "Eistochter" hat mich als erstes das wunderschöne Cover angesprochen. Als ich dann noch den vielversprechenden Inhalt gelesen hatte war für mich klar, dass ich das Buch unbedingt lesen möchte. Lark Greene ist 17 Jahre alt und zusammen mit ihrer großen Liebe Beck, die Protagonistin des Buches. Die beiden leben, wie viele andere Jugendliche seit ihrer Kindheit in einer betreuten Einrichtung, die sie auf ihr zukünftiges Leben vorbereiten sollen. Die Gruppe in der Lark lebt besteht aus 26 Personen und unter diesen Personen wählt der Staat für alle Jugendlichen auch den zukünftigen Lebenspartner aus. Lark und Beck haben schon erfahren, dass sie aneinander gebunden werden sollen, da sie beide aus hochrangigen Familien stammen und beide in der Zukunft ein Staatsamt innehaben sollen. Im ersten Teil des Buches erfährt man vorwiegend etwas über Lark und ihr Leben in der Einrichtung und in der Schule und man lernt auch ihre Freunde kennen, sowie Larks Vorstellungen für ihre Zukunft. An einem Morgen auf dem Schulweg soll sich für Lark und Beck allerdings alles ändern, denn sie werden von Empfindsamen angegriffen. Empfindsame sind Menschen einer Gruppierung, die als Feinde des Staates betrachtet werden und mystische Gaben haben. Durch Umstände, die später im Buch erklärt werden können Lark und Beck bei dem Angriff entkommen, aber Larks Leben gerät schon kurze Zeit später aus den Fugen, als Beck "weggebracht" wird und sie erfährt, dass auch er empfindsam seien soll. Da sie Beck nicht verlieren will macht sich Lark schließlich auf den Weg um ihn zu finden, dabei ahnt sie nicht, dass die Geschehnisse erst der Anfang von etwas viel Größerem sind. 

Mir hat der Schreibstil der Autorin sehr gut gefallen und ich muss sagen, dass ich Lark und auch Beck als Charaktere sehr mag. Ich wußte erst nicht das "Eistochter" der Beginn einer Reihe ist und habe mich deshalb als ich es erfahren habe richtig gefreut, denn diese Thematik, wie auch die Charaktere bieten meiner Meinung nach noch einiges an Potenzial. In diesem Buch habe ich mit Lark gekämpft, bin verzweifelt und habe gelitten. Die Geschichte ist spannend und ich werde die Reihe auf jeden Fall weiterverfolgen. Dieses Buch war einfach super zu lesen. 

 


 

Dienstag, 15. April 2014

Rezension: Deichmörder


Titel: Deichmörder

 

Autor: Hendrik Berg

Verlag: Goldmann Verlag

Seitenzahl: 352

ISBN-10: 3442479916

ISBN-13: 978-3442479917

Preis: 8,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Vor den Nachstellungen eines gewissenlosen Triebtäters flüchtet die junge Eva mit ihrem Mann in aller Heimlichkeit aus Berlin nach Nordfriesland. Hier, in einem kleinen, aber wunderschönen Haus direkt am Rand der nordfriesischen Marsch will sie den Erinnerungen an die Bedrohung durch den skruppellosen Mario Stein entkommen, der geradezu besessen war von ihr – dem die Polizei jedoch nie etwas nachweisen konnte. Anfangs scheint das junge Paar in der Idylle Nordfrieslands seinen Frieden gefunden zu haben. Doch bald fühlt sich Eva erneut verfolgt und bedroht – und diesmal von weit mehr als nur von der eigenen Vergangenheit ...

 

Meine Meinung: 

Das Buch beginnt mit einem Rückblick in die Vergangenheit. Eine junge Frau sehnt sich nach ihrem Mann Boye, der wahrscheinlich verschollen ist. Sie sitzt mit den anderen Dorfbewohnern in einer Kirche und hat Angst vor dem Knecht Hans, der sie schon sexuell belästigt hatte. Gerade als die Predigt immer gruseliger wird, bricht der Deich in dem kleinen Dorf in Nordfriesland. Als nächstes landet der Leser im Heute und erlebt wie das Ehepaar Eva und Till in ein wunderschönes Haus nahe des Deichs in dem kleinen, imaginären Örtchen Kleebüll einzieht. Beide sind aus Berlin hergezogen und der Hauptgrund war, dass Eva von einem Psychopathen gestalkt wurde. Der Stalker namens Mario Stein wurde zwar verurteilt befindet sich aber auf freiem Fuss. Dank eines aufmerksamen Berliner Polizeikommissars behält die Polizei in Kleebüll die Leute rund um Eva auch im Auge und versucht sie so zu beschützen. Als Stein schließlich herausfindet, dass sich Eva gar nicht mehr in Berlin befindet wird es richtig spannend und die Verfolgungsjagd lässt den Puls ganz schön in die Höhe schnellen.  

 

Hendrik Berg schafft es in diesem Buch eine durchgängige Spannung zu erzeugen, nur an manchen Stellen waren mir die historischen Verweise ein bisschen zu langatmig, denn das hat für mich die Spannung herausgenommen. Die Verknüpfungen zwischen Gegenwart und Vergangenheit waren sehr gut gelungen und auch die Charaktere, vorallem auch manche Nebencharaktere fand ich toll ausgearbeitet, was die Hauptcharaktere manchmal ein bisschen blass wirken liess. Evas Mann war mir total unsympathisch, aber der Polizeikommissar Krumme hat mir sehr gut gefallen. Viele Punkte gab es für mich für die tolle Beschreibung der Landschaften und der Atmosphäre, für mich kam da teilweise eine ganz tolle Stimmung rüber. Alles in allem ein toller Krimi mit minimalen Mankos.

 

  

Montag, 14. April 2014

Rezension: Die Dienstagsfrauen zwischen Kraut und Rüben


Titel: Die Dienstagsfrauen zwischen Kraut und Rüben

 

AutorIn: Monika Peetz

Verlag: KiWi Verlag

Seitenzahl: 352

ISBN-10:  3462045652

ISBN-13: 978-3462045659

Preis: 9,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Landlust bei den Dienstagsfrauen – der nächste Bestseller von Monika Peetz Eine für alle, alle für eine: Genervt von schlechter Luft, ewiger Parkplatzsuche und Baulärm vor ihrer Kölner Wohnung beschließt Kiki, mit ihrer zweijährigen Tochter Greta aufs Land zu ziehen. Nicht irgendwohin, nein, Kiki hat natürlich einen Plan: Auf einer Reise durch Mecklenburg-Vorpommern hat sie sich in ein leerstehendes Schulgebäude mit Türmchen verliebt. Und sofort ist ihr klar: Hier will ich hin, hier eröffne ich mein Bed & Breakfast für gestresste Stadtleute wie mich und meine Freundinnen. Auf halber Strecke zwischen Berlin und Hamburg gelegen, entpuppt sich das Haus als eine komplette Bauruine. Drei Wochen vor der Eröffnung muss Kiki einsehen: Sie schafft es nicht alleine. In den Gästezimmern sieht es aus wie Kraut und Rüben, dafür herrscht auf den Beeten, in denen Bio-Gemüse für die Gäste wachsen soll, noch gähnende Leere. Da hilft nur eines: die Dienstagsfrauen-Clique. Statt zur feierlichen Eröffnung reisen sie nun an, um tatkräftig anzupacken. Jede schleppt natürlich ein Stück von ihrem Alltag mit. Außer Caroline, die hat gleich einen Mann im Schlepptau, der ihr allerdings gar nicht geheuer ist …

 

Meine Meinung: 

Eigentlich hatte ich mich sehr auf den Dritten Band der Dienstagsfrauen Reihe gefreut und war nun ehrlich gesagt mächtig enttäuscht. Ich breche Bücher nicht leicht ab, ich gebe also einem Buch auch mal eine zweite und dritte Chance, aber mit "Die Dienstagsfrauen zwischen Kraut und Rüben" bin ich überhaupt nicht warm geworden, daher habe ich es auch nach ca der Hälfte entnervt aufgegeben. Aber mal von Anfang an. Den Inhalt fand ich ganz nett und die Clique der Dienstagsfrauen kannte ich aus dem ersten Teil und mag die Charaktere. Ich weiß nicht woran es lag, aber diese Geschichte kam mir so langatmig und uninteressant vor, was ich gar nicht erwartet hatte. 

 

 

 

Im Inhalt geht es vorwiegend um den Umzug von Kiki mit Mann und Kind in ein kleines Dorf im Osten, wo sie auch plant ein Bed and Breakfast zu eröffnen. Als klar wird, dass da viel mehr Arbeit und Kosten auf sie wartet und ihr Mann Jobbedingt auch als Unterstützung ausfällt reisen ihre Freundinnen an und der jährliche Ausflug wird nun dafür genutzt beim Renovieren und Umbauen zu helfen, damit Kikis Traum wahr wird. Die Geschichte um Caroline und ihren "Verfolger" fand ich leider total unglaubwürdig, obwohl ich mir dadurch etwas mehr Würze erhofft hatte.

 

Die Idee fand ich nett aber mir hat der Humor gefehlt, den ich sonst von der Frauengruppe kannte und die Texte kamen mir leider ein bisschen lieblos und einfallslos vor, wobei ich mir kein endgültiges Urteil erlauben will, da mir der Rest des Buches zur Beurteilung fehlt. Bei dem Stand bis zu dem ich gelesen habe kriegt diese Geschichte zwei Rosen, aber auch nur, weil ich die Charaktere gerne mag. 

 

  

Sonntag, 13. April 2014

Neuzugänge 4/2014

Hey Ihr Lieben, 

auch in der letzten Zeit sind wieder ein paar neue Bücher bei mir zuhause eingezogen. Ich freue mich über jedes einzelne. 

 

 

 

Kennt jemand von euch schon welche davon?

 

 

Oder möchtet ihr auch noch manche Bücher davon lesen?

 


 



Mit "Deichmörder" habe ich auch schon begonnen und es gefällt mir bisher echt gut. Ich wünsch euch noch einen schönen Sonntag!

Lieben Gruss Petra


 

 

Samstag, 12. April 2014

Rezension: Dreh dich nicht um


Titel: Dreh dich nicht um

 

AutorIn: Karin Slaughter

Verlag: Blanvalet

Seitenzahl: 480

ISBN-10: 3442382688

ISBN-13: 978-3442382682

Preis: 9,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Es ist schon der dritte Tote in einer Woche. Am Grant College haben die Studenten offenbar ein makaberes neues Hobby: Sterben. Doch Polizeichef Jeffrey Tolliver und die Rechtsmedizinerin Sara Linton werden den Verdacht nicht los, dass mit diesen Selbstmorden irgendetwas nicht stimmt …

 

Meine Meinung: 

"Dreh dich nicht um" ist der dritte Teil der Grant County Reihe um Sara Linton und Jeffrey Tolliver. Nachdem ich nun auch die beiden ersten Teile gelesen hatte und mir die Charaktere so gut gefallen hatten musste ich natürlich auch den 3. Teil lesen. Die Charaktere im Buch gefallen mir weiterhin sehr gut und in jedem Buch lernt man die Personen noch ein bisschen besser kennen, was mir sehr gefällt, so kommt nicht zuviel privates aufeinmal zwischen die Ermittlungen. Jeffreys Kollegin Lena ist für mich immer noch ein unglaublich schwieriger Charakter, aber teilweise habe ich auch Mitgefühl für sie und ihr Schicksal entwickelt.

 

In diesem Teil befindet man sich gleich in einer spannenden Situation. Sara Linton, die von Jeffrey Tolliver zu einem vermeintlichen Selbstmord gerufen wird war mit ihrer Schwester unterwegs und fährt, da es für Tessa in Ordnung ist mit ihr zum Tatort. Die schwangere Tessa geht in den Wald um ihre Blase zu entleeren und Sara geht erstmal zum Fundort der Leiche. Nach der ersten Bestandsaufnahme und Tatortbegehung geht Sara zurück zu ihrem Auto und wundert sich, dass ihre Schwester nicht im Wagen sitzt. Aus Sorge macht sie sich auf den Weg in das kleine Waldstück, in dem Tessa verschwunden war und macht eine erschreckende Entdeckung, denn sie findet ihre hochschwangere Schwester mit einem Messer niedergestochen, unter anderem in ihren Bauch, und kaum noch bei Bewusstsein. Während Sara mit ihren Eltern später um das Leben von Tessa bangt macht sich Jeffrey auf die Suche nach dem Täter... 

 

In diesem Buch finden sich auch wieder mehrere Handlungsstränge, wie zum Beispiel die Ermittlungen rund um die Selbstmorde der Jugendlichen, Lena s Private Probleme mit einem vorbestraften jungen Mann und natürlich die Ermittlungen rund um den Angriff auf Tessa. Die Spannung wird im gesamten Buch gut gehalten und ich habe es schnell durchgelesen bekommen. Für mich ein solider, spannender Thriller mit tollen Charakteren und Nebencharakteren. Die Idee finde ich ganz gut umgesetzt, aber an manchen Stellen auch ein bisschen To much.

 

 

Donnerstag, 10. April 2014

Rezension: Fliedernächte

Titel: Fliedernächte

 

AutorIn: Nora Roberts

Verlag: Blanvalet

Seitenzahl: 416

ISBN-10: 3442381452

ISBN-13: 978-3442381456

Preis: 9,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Harte Schale, weicher Kern – das ist Ryder Montgomery. Der attraktive Bauunternehmer ist einer der begehrtesten Junggesellen der Stadt – die Frauen liegen ihm zu Füßen. Nur Hope Beaumont, die Direktorin seines Hotels, dem Boons-Boro Inn, zeigt sich von ihm unbeeindruckt. Doch lange ist auch sie gegen Ryders rauen Charme nicht gefeit, und nach einem Kuss an Silvester knistert es gewaltig. Doch dann wird die schöne junge Frau von ihrer Vergangenheit eingeholt. Hope so verletzlich zu sehen, ruft einen Beschützerinstinkt in Ryder hervor, mit dem er nie gerechnet hätte, und er merkt, wie viel sie ihm inzwischen bedeutet …

 

Meine Meinung: 

"Fliedernächte" ist der dritte und letzte Teil der Blüten Trilogie von Nora Roberts rund um die Montgomerys und das Boonsboro Inn Hotel. In diesem letzten Teil geht es im Vordergrund um Ryder Montgomery und Hope, die Direktorin des Hotels und Freundin von Clare und Avery. Die zarte Liebesgeschichte zwischen Hope und Ryder hat man schon im letzten und minimal auch im ersten Teil erahnen können. In "Fliedernächte" gibt der Geist Lissy Ryder und Hope den letzten Schubs, der den Anstoss gibt, dass sie sich einander immer mehr annähern. Die Liebesgeschichte zwischen den beiden Protagonisten finde ich nicht sonderlich einfallsreich und auch sehr konstruiert, aber durch Lissy und auch die liebevoll ausgearbeiteten Charaktere von Hope und Ryder hat es mir dennoch gut gefallen. 

 

Neben der Liebesgeschichte von Ryder und Hope lernt man beide Charaktere gut kennen und auch die Charaktere der vorangegangenen Bücher sind toll in die Geschichte integriert. So schwelgt Avery in Vorfreude auf ihre eigene Hochzeit und erlebt stolz mit Freunden und Familie die Eröffnung ihres Restaurants und ihrer Bar. Owen und Hope begeben sich auch weiterhin auf die Spurensuche nach Lissys Geliebten Billy und tatsächlich entdecken sie weitere Informationen über seinen möglichen Verbleib. Lissy ist für mich eine humorvolle und abwechslungsreiche Konstante in allen drei Büchern und in diesem dritten Teil ganz besonders. 

 

Für Fans von Nora Roberts, aber auch für Leser, die Liebesgeschichten mit ein bisschen Magie und Mysterien mögen ist die Blüten Trilogie nur zu empfehlen, nach dem etwas schwächeren Start haben mir der Zweite und auch dieser Dritte Teil wirklich gut gefallen. 

 

 

Mittwoch, 9. April 2014

Rezension: Sieben Monde


Titel: Sieben Monde

 

Autor: Marcus Sedgwick

Verlag: dtv 

Seitenzahl: 240

ISBN-10: 3423650079

ISBN-13: 978-3423650076

Preis: 14,95 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Eric und Merle lernen sich auf der abgelegenen Insel Blessed kennen, aber fast scheint es beiden, als wären sie alte Bekannte. Sind sie sich früher schon einmal begegnet? Marcus Sedgwick entführt uns auf eine Reise in die Vergangenheit durch sieben Zeitalter, und immer wieder treffen wir in jeder Epoche auf Eric und Merle, doch mal sehen wir sie als Mutter und Sohn, mal als alter Mann und Kind, dann als Geschwister, und schließlich begegnen wir ihnen wieder als Paar. Was verbindet diese zwei Menschen über den Tod hinaus? Was führt sie in jedem neuen Leben, in jedem neuen Zeitalter wieder zusammen?

 

 

 

Meine Meinung: 

Ein Buch mit einer wunderschönen Liebesgeschichte, die über mehrere Jahrzehnte immer wieder auftaucht und sehr berührend ist. Die Protagonisten in "Sieben Monde" sind Merle und  Eric, die sich, da er auf der Insel "Blessed" für einen Artikel recherchieren möchte, näher kennenlernen. Schon als Eric Merle das erste Mal sieht hat er das Gefühl, dass sie etwas verbindet, aber er bekommt nicht zu fassen was es ist. Eric möchte gerne herausfinden was es mit der Legende auf sich hat, dass die Menschen auf "Blessed" ewig leben und er ist verwundert darüber, dass es auf dieser Insel gar keine Kinder gibt. Nach einigen Tagen kommen Merle und Eric sich immer näher, und er vergisst immer mehr warum er eigentlich auf "Blessed" ist, vorwiegend schwindet seine Erinnerung wenn er von dem Tee getrunken hat, den ihm Tor immer freundlich anbietet... So beginnt die erste Geschichte von Eric und Merle im Jahr 2073.

 

In "Sieben Monde" bekommt man insgesamt sieben bewegende Geschichten zu lesen und den tollen Epilog. In allen dieser sieben Geschichten, die in ganz unterschiedlichen Jahren spielen finden sich die beiden Protagonisten immer wieder, auf jegliche Art und Weise, mal sind sie Geschwister, mal Mutter und Sohn oder berühmter Maler und ein kleines Mädchen. Es ist bezaubernd zu sehen auf welche Art und Weise Eric und Merle sich immer wieder begegnen und wie sie immer wieder zueinander finden. 

 

Ich finde jede dieser tollen Geschichten hat etwas besonderes und besonders gut gefällt mir, dass der Autor es so schön schafft, teile aus den unterschiedlichen Jahrzehnten ineinander zu verweben und Geschehnisse miteinander zu verknüpfen. Ich habe bisher noch kein Buch in dieser Art gelesen und konnte es mehr als zufrieden schließlich zuklappen.

 

 

Dienstag, 8. April 2014

Gewinnspiel - Auslosung

Hallo Ihr Lieben nun bin ich auch endlich dazu gekommen die Auslosung für das Gewinnspiel zu machen. Ein großes Dankeschön geht hier von mir auch nochmal an den Kiwi Verlag *Klick* !


Insgesamt waren es nun 18 Teilnehmerinnen worüber ich mich sehr gefreut habe. 

 

Conny war die erste die aus meinem Lostopf gehüpft ist:-)

 



 Die nächste Glückliche war Katja!

 

 Und zuletzt zog ich Bianca aus dem Lostopf. 

 


 



Ich wünsche euch dreien viel Spass mit dem tollen Buch. Eine Email an jeden Gewinner geht gleich noch raus. 

Und wenn sich jemand dieses tolle Debüt von Sabine Heinrich kaufen möchte ist das natürlich möglich und zwar hier *Klick* .

Und an alle anderen nicht traurig sein, ich möchte bald wieder ein Gewinnspiel machen. Vielen Dank, dass ihr alle mitgemacht habt!

Liebe Grüße eure Petra

Montag, 7. April 2014

Rezension: Roter Mond


Titel: Roter Mond

 

Autor: Benjamin Percy

Verlag: Penhaligon

Seitenzahl: 640

ISBN-10:  3764531231

ISBN-13: 978-3764531232

Preis: 19,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt:


Als Regierungsagenten Claire Forresters Haustür eintreten und ihre Eltern ermorden, muss sie erkennen, dass sie und ihre Familie schon immer Ausgestoßene waren. Chase Williams hat seinen Wählern versprochen, die USA vor Terror zu beschützen. Doch nun wird er selbst zu dem, was er zu vernichten geschworen hat.
Bis heute wird die Bedrohung durch Gesetze, Gewalt und Drogen in Schach gehalten. Doch die Nacht des Roten Mondes rückt näher, wenn die Welt für immer ihr Antlitz verändern wird – und die Schlacht um die Menschlichkeit beginnt …

 

 

Meine Meinung: 

Das Buch beginnt damit, dass Patrick im Flugzeug auf dem Weg zu seiner Mutter sitzt. Eigentlich lebt er bei seinem Vater, aber der hat sich verpflichtet und unterstützt nun die Truppen in der Republik. Patrick ist lieber bei seinem Vater und geht nur notgedrungen zu seiner Mutter. Als es in dem Flugzeug einen Anschlag von den Lykanern gibt und einer sich verwandelt und alle Insassen tötet  versteckt sich Patrick unter einer Leiche und hat so das große Glück dieses Massaker zu überleben. Schnell wird klar, dass noch mehrere Anschläge folgen werden, da die Lykaner die Unterdrückung, Ausgrenzungen und Anfeindungen der Regierung nicht mehr hinnehmen wollen.

 

Zur selben Zeit flüchtet Clare aus dem Haus, indem gerade kurz zuvor ihre Eltern von Beamten der Regierung getötet wurden. Sie selbst ist auch Lykanerin hat aber ihre Verwandlungen bisher eher vermieden, da sie für sie mit Schmerzen einhergehen. Auf dem Weg zu ihrer Tante erfährt Clare auch stückweise immer mehr über ihre Eltern und besonders über ihren Vater, der schon vor einigen Jahren zu der Lykanerfraktion gehörte, die gegen die Regierung und für die Freiheit der Lykaner kämpfte. Auf dem Weg zu ihrer Tante lernt Clare Patrick kennen.

 

Der dritte Erzählstrang in diesem Buch handelt von Chase, dem Senator, der auch als Präsident kandidiert. Durch ihn kommt auch einiges an politischem Hintergrund in die Geschichte, was die ganze Story nocheinmal an Spannung zunehmen lässt. 

 

"Roter Mond" ist für mich nicht nur Fantasy, sondern es gibt auch viele Parallelen zu der Welt in der wir leben. Zum Beispiel zum Thema Ausgrenzung und wie anders darf man sein. Spannend finde ich beim Inhalt auch die Betrachtung, ob man Menschen einer "Gruppe" verurteilen sollte, nur weil manche von Ihnen extrem handeln. Ein tolles Thema, sehr spannend verpackt und für mich ein absoluter Pageturner.

 


 

Samstag, 5. April 2014

Gewinnspiel - Erinnerung






Hallo meine Lieben,

ich wollte nochmal an mein Gewinnspiel erinnern. Vielleicht mag ja noch jemand mitmachen? Ich würde mich freuen.Hier gehts zum Gewinnspiel-Post *Klick*

Liebe Grüße Petra

Freitag, 4. April 2014

LeseMärz 2014 - Mein Rückblick

1. Böses Herz
2. Du.Wirst.Vergessen
3. Der Ruf des Kuckucks
4. Mord mit Schnucke
5. Lilienträume
6. Die Frau, die nie fror
7. Gefährlich sexy
8. Sonnentau
9. Alice, wie Daniel sie sah
10. 40 Stunden
11. Das Huhn, das vom Fliegen träumte
12. Schwesterlein muss sterben
13. Sieben Monde
14.  Nr.13
15. Das Liebesleben der Suppenschildkröte
16. Roter Mond



Meine Favoriten waren: 




und


und

Donnerstag, 3. April 2014

Rezension: Das Liebesleben der Suppenschildkröte


Titel: Das Liebesleben der Suppenschildkröte

 

AutorIn: Theresia Graw

Verlag: Blanvalet

Seitenzahl: 320

ISBN-10: 3442382017

ISBN-13: 978-3442382019

Preis: 9,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Single-Frau Anfang 40 mit zwei kleinen Kindern sucht Mann – zieht man damit seinen Traumprinzen an Land? Eher nicht. Zu dem Schluss kommt zumindest Sophie, nachdem der jüngste potenzielle Liebhaber vor ihrem Nachwuchs Reißaus genommen hat. Als die Münchner Lokalreporterin bei einem Auffahrunfall den schicken Anwalt Roland kennenlernt, verschweigt sie die lieben Kleinen daher kurzerhand – ganz à la Suppenschildkröte, die ihre Brut allein am Strand zurücklässt. Sobald Roland sich in sie verliebt hat, wird Sophie ihm reinen Wein einschenken. Eine winzige Schwindelei, die spektakulär nach hinten losgeht …

 

Meine Meinung: 

Der Inhalt dieses Buches und das süße Cover mit den tollen Schildkröten hat mich gleich total angesprochen und daher habe ich mich sehr gefreut das Buch bei einer Leserunde lesen zu dürfen. Die Protagonistin in "Das Liebesleben der Suppenschildkröte"ist Sophie. Sie ist Mutter von zwei kleinen Kindern und alleinerziehend. Ihr Ex Mann holt die Kinder zwar ab und an übers Wochenende, aber leben tun sie bei Sophie. Aber das ist nicht alles Sophie arbeitet auch noch halbtags in einer Redaktion. Bei einem Auffahrunfall begegnet Sophie dem Anwalt Roland der ihr nett seinen Regenschirm und seine Karte überlässt. Ein paar Tage später beschließt Sophie ihm den Schirm zurückzubringen und ist hin und weg, als sie von Roland zu einem Kaffee eingeladen wird. Nach und nach entwickelt sich zwischen den beiden mehr, aber nach Männerbekanntschaften ohne Verständnis für Kinder, beschließt Sophie Roland gegenüber ihre Kinder ersteinmal gar nicht zu erwähnen. Was zu bestätigen ihr im Alltag, aber sehr schlecht gelingt, da es beinahe unmöglich ist die Karrierefrau zu spielen, wenn man eigentlich den Haushalt schmeißt und seine Kinder versorgt. 

 

 

Die Idee des Buches finde ich super und ich war zu Beginn des Buches auch echt positiv überrascht, vorallem da Sophie einen tollen Humor hat und ihre Erlebnisse mich oftmals zum Schmunzeln gebracht haben. Auch die Nebencharaktere fand ich gut. Leider war das Buch ab ca der Hälfte für mich sehr leicht vorrauszusehen und die Liebesgeschichte kam mir langatmig und leider nicht wirklich glaubwürdig vor. Das fand ich echt schade, da ich den Anfang durchaus gelungen fand. Die beruflichen Szenen, die Sophie durchlebt wirkten auf mich manches mal wie ein Lückenfüller, wobei mir das lesen dann nicht mehr soviel Freude gemacht hat. Das Ende ist für mich okay, hat aber halt diesen "zu konstruiert" Nachgeschmack bei mir hinterlassen.