Sonntag, 30. März 2014

Folgen über Google nicht möglich?

Hallo Ihr Lieben,
dieses Thema gibt es zwar schon auf einigen Blogs, aber da ich auch Probleme mit Google (GFC) habe möchte ich euch meine "Übergangslösung" zeigen, die das Folgen auch ohne den Button ermöglicht.

Und zwar geht das so:

1. Gehe auf www.blogger.com und logge dich dort mit deinen Daten ein.
    Dann gehe auf dein Blogger Dashbord, wo sich auch die Leseliste befindet.

2. Unter der Leseliste steht ein Feld "Hinzufügen" (siehe Foto) und darauf muss man einfach klicken.






3. Die kopierte Blogadresse kopierst du oder tippst sie manuell  in das Feld "Aus Url hinzufügen" ein.
    Danach klickst du nur noch auf Folgen und wartest bis die Information gespeichert wurde.



4. Fertig:-)

Gewinne, Gewinne, Gewinne...

Hallo Ihr Lieben, 





in Zusammenarbeit mit dem Kiepenheuer & Witsch Verlag *Klick* habe ich die Möglichkeit dieses tolle Gewinnspiel zu machen. Ich verlose hier auf meinem Blog, an meine Leser, 3 Exemplare des neuen Buches von Sabine Heinrich "Sehnsucht ist ein Notfall".










Inhalt: (Quelle: KiWi Verlag)

"Okay, Oma. Wir hauen ab. Wir fahren ans Meer."

An einem Montag im Januar entscheiden sich Oma und Eva durchzubrennen: Oma hat gerade mit 79 Jahren Opa verlassen und ihre Enkeltochter Eva steht zwischen zwei Männern und damit vor einer großen Entscheidung. 

Auf der turbulenten Fahrt nach Italien geht es um große Fragen: Wie viele Kompromisse verträgt eine Beziehung? Wie oft kann man neu anfangen? Gibt es falsche Entscheidungen oder nur den falschen Zeitpunkt? Und: Wie wird man Sophia Loren?






    

  Unter all meine lieben LeserInnen verlose ich also drei Exemplare, dieses tollen Buches. 



Was ihr tun müsst?

1. Seid Leser meines Blogs via GFC oder BC oder werdet es. Und teilt mir mit unter welchem Namen ihr mir folgt.
 2. Hinterlasst mir unter diesem Post einen Kommentar warum ihr "Sehnsucht ist ein Notfall" unbedingt lesen wollt.
 3. Werbung auf eurem eigenen Blog ist keine Pflicht, bringt euch aber ein Extra Los, für das ihr ein zweites Mal in den Lostopf wandern könnt. Bitte hinterlasst mir den Link zu eurer Werbung unter diesem Post. 
 4. Habt einen Wohnsitz in Deutschland, Österreich oder der Schweiz.
 5. Wenn ihr im Gewinnfall von mir benachrichtigt werden möchtet, hinterlasst eine E-Mail Adresse über die ich euch erreichen kann oder den Link zu eurem Blog.
 6. Ich übernehme keine Haftung, falls die Büchersendung auf dem Postweg verloren geht. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


Das Gewinnspiel endet am 06.04.2014 um 23:59h. Danach wird direkt ausgelost und spätestens am Dienstag den 08.04.2014 werden die 3 GewinnerInnen bekannt gegeben!

Samstag, 29. März 2014

Rezension: Nr.13

Bildquelle: Mira Verlag

Titel: Nr. 13

 

AutorIn: Laura Wulff

Verlag: dotbooks

Seitenzahl:  369

ASIN: B00IA1HHES

Preis Ebook: 7,99 Euro

Kaufen? Gleich hier: *Klick* 

 

 

Vielen Dank an Bloggdeinbuch *Klick* und Dotbooks *Klick* für dieses Leseexemplar! 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

„Er trug die Kutte eines Mönchs.“ So beschreibt eine verwirrte alte Frau den Mörder, den sie in der gegenüberliegenden Wohneinrichtung für rehabilitierte Sexualstraftäter beobachtet haben will. Nur mit dieser Aussage kann der Kölner Kriminalkommissar Daniel Zucker – nach einem Unfall an den Rollstuhl gefesselt, nun aber wieder im Dienst – nicht mit den Ermittlungen anfangen, ohne einen Eklat zu verursachen. Darum wird Daniels Frau Marie beauftragt, ein Phantombild des Mörders zu erstellen. So stößt sie auf beunruhigende Hinweise: Hat ihr eigener Chef eine dunkle Seite, von der niemand etwas ahnt? Währenddessen beschließt Maries 19-jähriger Cousin, Daniel bei der Suche nach der Wahrheit zu helfen – und bringt sich damit in größte Gefahr…

 

Meine Meinung: 

"Nr.13" ist das zweite Buch der Reihe um den Ermittler Daniel Zucker, seine Ehefrau Marie und Maries Cousin Ben. Die Charaktere in diesem Buch haben mir sehr gut gefallen und ich finde die Idee einen Ermittler mit Handicap ermitteln zu lassen echt toll, denn Daniel Zucker sitzt nach einem Sportunfall im Rollstuhl. Zucker ist ein Komissar, der mit deutlichen Problemen zu kämpfen hat, nicht nur an schwer zugängliche Tatorte zu kommen, sondern auch mit den Anfeindungen und Vorurteilen von Kollegen, sodass Daniel darauf angewiesen ist sich seine Fälle selbst zu beschaffen, indem er wie in diesem Buch einfach am Tatort auftaucht. Auch die Zuckers als Ehepaar sind mir sympathisch und die Probleme mit denen sie in "Nr 13" zu kämpfen haben sind gefühlvoll beschrieben, aber überschatten, die eigentliche Geschichte nicht, was mir sehr gut gefällt. 


Der Inhalt dieses Thriller beginnt mit einer Situation, die sehr schaurig ist und mich sehr mitgenommen hat, ein kleiner Junge wird von einem Fremden gefangen gehalten und missbraucht. Die Autorin schafft es so realistisch zu beschreiben, dass ich echt Gänsehaut und Ekel hatte. Die Ermittlungen für Komissar Zucker beginnen allerdings an anderer Stelle als eine tote junge Frau, die erst für ein Kind gehalten wurde in der Migwa einer jüdischen Einrichtung gefunden wurde. Die ersten Vermutungen laufen ins Leere und danach wird es noch viel spannender, denn es kommt ein weiterer, vermutlicher Mord hinzu, der Zucker zum Haus "Nr 13" führt und in diesem Haus leben in einer Art Wohngemeinschaft ehemalige Gefängnisinsassen, die nicht nur Pädophile, Soziapathen, sondern auch Mörder sind. Auch für Maries Cousin wird es spannend, denn er möchte Daniel gerne unterstützen und geht selbst zur "Nr. 13", um ihn in seinem Fall helfen zu können, was jedoch eine große Gefahr birgt...


Ich finde die Handlung des Buches gut und spannend, das Thema allerdings ist sicher eher für hartgesottene Thrillerleser etwas, es ist keine leichte Kost. Der einzige Minuspunkt an diesem spannenden Thriller ist, dass es eine ganze zeitlang sehr viele Handlungsstränge gibt, die teilweise etwas verwirrend und nicht nachvollziehbar für mich waren. Ansonsten ein wirklich gelungener Thriller. 

 

 



 
 

Freitag, 28. März 2014

Rezension: Basenfasten - Das große Kochbuch

Titel: Basenfasten Das große Kochbuch

AutorIn: Sabine Wacker

Verlag: Trias

Seitenzahl: 140

ISBN-10: 3830436858

ISBN-13: 978-3830436850

Preis: 17,99 Euro

 

 

 

 

Inhalt: 


Was für eine tolle Vorstellung: Essen so viel ich will, mir etwas Gutes tun - und dabei
auch noch abnehmen! Das geht nicht? Doch - mit Basenfasten nach der bewährten Wacker-Methode®.
Dabei meiden Sie Säurebildner konsequent und setzen auf basische Lebensmittel. Und die dürfen Sie
in Hülle und Fülle essen! So fasten Sie sich rundum gesund, entlasten Ihren Organismus und
stärken das Immunsystem.


So geht`s auf basisch: Wo stecken Säurebildner, welche Lebensmittel sind basisch? Wie
integriere ich Basenfasten in meinen Alltag? Damit Sie bei solchen Fragen immer den Überblick
behalten, gibt es vorweg die Basics zur Methode und viele nützliche Tipps.


Garantiert basisch, lecker und einfach: Basenfasten lässt sich leicht in jeden noch so stressigen
Alltag einbauen. Vom Frühstück über den Zwischensnack bis zum Abendessen - alle Rezepte
sind schnell zubereitet und zu 100 % basisch. Als Extra gibt es einen praktischen Saisonkalender:
So wissen Sie auf einen Blick, was zu welcher Zeit frisch vom Feld oder Baum kommt.
Mit diesem Kochbuch wird Ihre Basenwoche garantiert ein Erfolg!  

 

 

Meine Meinung: 

Als ich beschlossen hatte mich über Sabine Wackers Basenfasten - Methode zu informieren musste natürlich auch ein passendes Kochbuch her, beziehungsweise erwartete ich mir eine Fülle toller, leicht umzusetzender Rezepte, die Abwechslung versprechen. Das Buch ist gut aufgebaut, man wird zu Beginn nocheinmal kurz informiert, aber das Hauptthema sind ganz deutlich die Rezepte und Ernährungstipps, was ich bei einem Kochbuch auch erwarte. Die Rezepte sind in die drei Hauptmahlzeiten Frühstück, Mittagessen und Abendessen aufgeteilt und für die Rezepte sind auch leicht umsetzbar. 

 






Besonders gut gefallen hat mir hierbei der zu Beginn des Buches zu findende Saisonkalender für Gemüse, was noch in importiertes, eingelagertes und einheimische Saisonlebensmittel. Dadurch wird nochmal gezeigt wie vielfältig die Ernährungsmöglichkeiten im Bereich Gemüse sind. Ein weiterer schöner und informativer Inhalt ist für mich die detailliert beschriebene Weiterverarbeitung von Obst und Gemüse. Dies ist tabellarisch dargestellt und für einzelne Gemüse bzw Obstsorten beschrieben. 

 

Basenfasten ist eine tolle Abnehmmethode, da keine Muskelmasse abgebaut wird, oder nur minimal. Der Körper hat nicht unter Nährstoffmangel zu leiden, da durch eine basenreiche Ernährung alle Vitamine und Nährstoffe abgedeckt werden, wenn man sie richtig anwendet und die Hinweise beachtet. Dadurch, dass man essen darf und nicht, wie bei anderen Fastenkuren nur Trinken darf, bleibt man auch leistungsfähig.


Die Rezepte dieses Kochbuchs haben mich jetzt nicht wirklich beeindruckt, vieles war mir bekannt und manches war mir viel zu skurill, auch in der Umsetzung. Da die Rezepte ja der Hauptteil und das Wichtigste dieses Kochbuchs sein sollten war ich ein wenig enttäuscht und kann trotz der anderen, positiven Punkte leider nur 3 Rosen geben.



 

  

Donnerstag, 27. März 2014

Rezension: Einfach Basenfasten


Titel: Einfach Basenfasten

 

AutorIn: Sabine Wacker

Verlag: Trias

Seitenzahl: 97

ISBN-10: 3830468873

ISBN-13: 978-3830468875

Preis: 12,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Fasten ist mühsam? Man bekommt nur Brühe und Tee? Und in den Alltag passt es sowieso nicht rein? Dann lassen sie sich überraschen - von der angesagten Erfolgsmethode Basenfasten! Sie ist so simpel wie wirkungsvoll: Säurebildende Lebensmittel werden vom Speiseplan verbannt, an basischen darf man sich sattessen. Wie das genau funktioniert, verrät Ihnen dieses Buch. Einfache und prägnante Regeln führen Sie Schritt für Schritt durch die Fastenzeit: kurz nachlesen und direkt loslegen. Eins, zwei, drei - und schon ist Ihre Fastenwoche vorbei... Gute Ideen für die Zeit danach gibt s natürlich auch! So werden Sie im Handumdrehen zum Basen-Kenner, entsäuern Ihren Kühlschrank und gestalten Ihre Basentage ohne Mühe.

 

Meine Meinung: 

Über das Basenfasten hatte ich schon oft etwas gehört und wußte auch teilweise, wozu welche Lebensmittel gehören - sauer oder basisch? Aber da ich es auch gerne mal vernünftig ausprobieren möchte mit dieser besonderen Ernährung habe ich mir Infos besorgt und zwar in Form dieses tollen Buches. Die Autorin dieser inforeichen Seiten ist Sabine Wacker, und nach mehr als 20 Büchern und da sie auch Kursleiter ausbildet ist dem einen oder anderen dieser Name vielleicht auch schon bekannt. Wacker ist Heilpraktikerin mit einem Medizinstudium und dem ersten Staatsexamen und ihre Basenfasten - Methode zählt zu den beliebtesten im deutschsprachigen Raum.

 

Das Buch startet mit den Erläuterungen was Basenfasten überhaupt ist und es wird aufgeführt welche Lebensmittel zu den Säure- und welche zu den Basenbildnern gehören. Danach folgen die Erklärungen zu den drei Phasen des Basenfastens: 1. Die Vorbereitungswoche 2. Die Basenfasten Woche und 3. Die Zeit nach dem Basenfasten. In jeder dieser Phasen wird die Ernährung mehr und mehr angepasst um später eine ausgewogene, überwiegend basenreiche Ernährungsform zu erreichen.

 

 

Nach der kurzen Beschreibung der drei Phasen wird dann jede Phase noch einmal einzeln betrachtet und man findet viele gute Tipps zum Einkauf oder zur Umsetzung, wie auch tolle Rezepte, die man leicht nachmachen kann. In den beschreibenden Abschnitten im Buch geht Sabine Wacker zum Teil auch auf Beschwerdebilder ein, die bei einer körperlichen Übersäuerung häufiger vorkommen als man denkt und natürlich auch auf die Möglichkeit einer Gewichtsabnahme durch diese spezielle Ernährungsform. 

 

Klar ist definitiv, dass das Basenfasten der Figur, der Gesundheit und auch der Seele guttut. Man fühlt sich fitter und wacher und ich hatte das Gefühl motivierter zu sein und einfach mehr auf mich acht zu geben, indem ich lieber frisch koche, anstatt nur ein Fertiggericht in den Ofen zu schieben. Eine tolle, umsetzbare Methode, die kein besonderes Know How und keine Hilfsmittel verlangt, nett verpackt in diesem praktischen Buch.

 

 

Dienstag, 25. März 2014

Rezension: Schwesterlein muss sterben


Titel: Schwesterlein muss sterben

 

Autoren: Freda Wolff

Verlag: Rütten & Loening

Seitenzahl: 400 

ISBN-10: 3352008744

ISBN-13: 978-3352008740

Preis: 14,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

„Du wirst jetzt schwimmen lernen“, sagt er. „Schwesterlein muss schwimmen können, sonst stirbt sie.“ Bergen in Norwegen. Merette Schulman liebt ihren Beruf als Psychologin – bis sie an Aksel gerät, einen eindeutig soziopathisch veranlagten Patienten. Nicht nur, dass er gesteht, bereits als Vierzehnjähriger seine Stiefschwester getötet zu haben, er scheint auch Merettes Tochter Julia nachzustellen. Als deren Freundin Marie spurlos verschwindet und Merette herausfindet, dass in Aksels Umfeld weitere mysteriöse Badeunfälle geschahen, gerät sie in Panik. Die Opfer waren immer junge Mädchen – wie Julia und Marie.

 

 

 

Meine Meinung: 

Diesen tollen Thriller durfte ich im Rahmen einer Leserunde lesen und es hat sich absolut gelohnt. "Schwesterlein muss sterben" ist das erste Buch welches ich von Freda Wolff gelesen habe. Das Schriftsteller-Paar, welches hinter Freda Wolff steckt hat die Kulisse für diesen spannenden Thriller nach Bergen und an die Schärenküste Norwegens verlegt und damit genau meinen Geschmack getroffen. Die gemischt fiktiven und realen Orts- und Landschaftsbeschreibungen, machen diesen Thriller für mich zu etwas besonderem. Das Cover des Buches zeigt deutlich, um was es in dem Buch im groben geht und passt toll zum Inhalt. Das Buch hat ein Lackschwarz und das Mädchen wirkt ein bisschen wie in 3D.  

 

Die Protagonistin in diesem Buch ist Merette, eine Psychologin, die für ein Gutachten, welches sie erstellen soll, mit einem stark soziopathischen Patienten in Berührung kommt, der ihr schnell Angst einjagd, indem er sie aus dem Konzept bringt und ihr unterschwellig zu verstehen gibt, dass er eine Bedrohung für ihre Tochter Julia sein könnte. Julia ist 24 und Studentin. Sie ist erst vor Kurzem in eine eigene Wohnung gezogen und wirkt auf mich etwas naiv oder zumindest leichtsinnig in bestimmten Bereichen. Während Merette versucht mehr über ihren beängstigenden Patienten herauszufinden und sich um ihre Tochter sorgt, erwartet Julia Besuch von einer Freundin, zu der sie länger keinen Kontakt hatte - Marie. Als Marie nicht auftaucht denkt sich Julia nur, dass sie sie versetzt hat, bis sie einen besorgten Anruf von Maries Mutter erhält und ihr klar wird, dass Marie auf dem Weg zu ihr spurlos verschwunden ist. 

 

Ein weiterer Handlungsstrang ergibt sich durch die Bekanntschaft von Julia mit einem Mann namens Mikke. Merette sorgt sich nach einigen Dingen darum, ob dieser Mikke nicht ihr Patient sein könnte, der versucht sich an ihre Tochter heranzumachen. Und als sich die Hinweise verdichten kommen auch Julia langsam Zweifel an Mikkes Ehrlichkeit...  

 

Ich muss sagen, dass bei diesem Buch durchgehend der Spannungsbogen gehalten wird, was mir sehr gut gefällt. Die psychologischen Aspekte sind gut herausgearbeitet und die Charaktere habe viel Potenzial. Ein weiterer Pluspunkt war für mich, dass auch Kapitel vorhanden sind in denen man aus der Sicht des Täters liest, was nochmal den Nervenkitzel erhöht hat. Das Einzige was ich mir anders gewünscht hätte, wären noch mehr psychologische Thrills des Täters und ich hätte gerne mehr über Merette erfahren. Ihr Charakter kam mir nur gestreift vor, ich habe mehr über ihre Tochter Julia erfahren können. Alles in allem ein toller Thriller mit kleinen Vorhersehbarkeiten, aber doch durchgängiger Spannung. 

 

 

Montag, 24. März 2014

Neuzugänge 3/2014 Part II






So schöne Bücher sind in den letzten 2 Wochen bei mir eingezogen und ich freue mich über jedes Einzelne ganz riesig. 




Kennt jemand schon welche von diesen tollen Büchern? Oder möchtet ihr sie auch noch lesen? 

Liebe Grüße eure Petra

Sonntag, 23. März 2014

Rezension: Das Huhn, das vom Fliegen träumte


Titel: Das Huhn, das vom Fliegen träumte

 

AutorIn: Sun-Mi Hwang

Verlag: Kein&Aber Verlag 

Seitenzahl: 160

ISBN-10: 3036956999

ISBN-13: 978-3036956992

Preis: 14,90 Euro

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Vielen Dank für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars an Blogg dein Buch *Klick* und den Kein&Aber Verlag *Klick*

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Gelangweilt von ihrem monotonen Dasein, bricht die Legehenne Sprosse eines Tages aus ihrem Gehege aus. Doch das Leben in Freiheit ist viel härter und unbarmherziger, als sie es sich vorgestellt hat. Bis sie in einem verlassenen Nest ein Ei findet und neue Hoffnung schöpft: Die Freiheit birgt nämlich auch das größte Glück. Eine wunderschöne Geschichte über das Träumen und die Liebe - und den Mut, sein Leben in die eigene Hand zu nehmen.

 

 

Meine Meinung: 

Als ich den Inhalt dieses Buches gelesen habe war mir klar, dass ich es unbedingt lesen möchte. Und der Eindruck hat sich nach der Lektüre der Geschichte noch verbessert. Ich muss sagen, dass die Geschichte von Sprosse, der Legehenne, als Protagonistin, einfach bezaubernd ist. Schon die Idee fand ich super und ich hätte nicht soviel Potenzial erwartet, wie es letztendlich war. 

 

Sprosse ist zu Beginn der Geschichte deprimiert. Sie ist eine Legehenne und kann keine Eier mehr legen, was dazu führt, dass das Bauernpaar sie mit anderen Hennen keulen will. Durch die Unterstützung einer Ente namens Streuner schafft sie es aus dem Loch des Todes und sogar vor dem Wiesel zu flüchten. Aber leider erfüllt sich Sprosses Traum, mit den anderen Tieren auf dem Hof, frei zu leben nicht, denn sie wollen sie nicht akzeptieren und dadurch ist sie sehr bald auf sich allein gestellt. Als Sprosse auf der Suche nach Schutz vor dem Wiesel auf ein verstecktes Nest mit einem Ei stösst, scheint sich ihr größter Traum zu erfüllen, ein Ei auszubrüten und ein Kind großzuziehen...

 

"Das Huhn, das vom Fliegen träumte" ist eine schöne Geschichte, die sehr viele Denkanstösse liefert. Ich finde es auch toll, dass die Autorin Sprosse als Protagonistin erkoren hat, sie ist ein super Charakter. Durch Sprosses Erlebnisse kann man auch nachdenklich werden, zB bei der Ausgrenzung durch die anderen Tiere im Hof, das gibt es unter den Menschen ja leider auch allzu häufig. Auch das Thema Freundschaft ist ein wichtiger Teil in dem Buch und ist durch die Freundschaft zwischen Sprosse und Streuner toll dargestellt. Ein anderes wichtiges Thema in diesem schönen Buch ist die Liebe und die Frage der Zugehörigkeit. Kann man nur irgendwo dazugehören, wenn man sich äußerlich gleich ist? Diese und andere Fragen stellt sich Sprosse in diesem außergewöhnlichen Buch.

 

 

Samstag, 22. März 2014

Rezension: 40 Stunden


Titel: 40 Stunden

 

AutorIn: Kathrin Lange

Verlag: Blanvalet

Seitenzahl: 416

ISBN-10: 3442381290

ISBN-13: 978-3442381296

Preis: 9,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Als Faris Iskander – Ermittler einer Sondereinheit für religiös motivierte Verbrechen – ein Video erhält, in dem ein Mann ans Kreuz geschlagen wird, ahnt er nicht, dass dies der Beginn eines wahren Alptraums ist. Denn ihm bleiben nur 40 Stunden, um das Opfer zu finden. Versagt er, wird der Täter überall in Berlin Bomben zünden. Während Zehntausende von Menschen nichtsahnend den ökumenischen Kirchentag feiern, stellt sich Faris dem Wettlauf gegen die Zeit. Als er plötzlich eine Verbindung zu einem früheren Fall findet, muss er feststellen, dass der Täter ihm näher ist, als er es jemals für möglich gehalten hätte …

 

Meine Meinung: 

Dieser Thriller beginnt mit einem ziemlichen Knall, der mir das Gefühl gegeben hat schon mittendrin im Geschehen zu sein. Faris Iskander arbeitet eigentlich bei der Serv einer Sondereinheit der Berliner Polizei, ist aber derzeit suspendiert. 

 

Iskander ist ein sympathischer Charakter, der viel Potenzial hat, nicht nur durch seine Erfahrungen mit religiös motivierten Verbrechen, sondern auch privat beispielsweise durch seine Traumatisierung nach einem verheerenden Bombenanschlag. Als der Ermittler von einem Unbekannten mit verzerrter Stimme zu einer Bahnstation zitiert wird fliegt nach kurzer Zeit eine Bombe in einer S-Bahn in Luft. Alle Vermutungen deuten erstmal darauf hin, dass dieser Anschlag irgendetwas mit der Bombenexplosion zu tun hat, bei der Faris verletzt wurde, aber schnell wird klar, dass der Täter auch eine private Rechnung mit dem suspendierten Polizisten haben muss. 


Ich fand die Geschichte gut und spannend erzählt, aber erst nach knapp 150 Seiten hatte mich die Story richtig gepackt. Ich mag die Details von Faris Iskanders Gedanken und auch die Idee mit den Trauma-Folgen. Nur in manchen Momenten war es mir ein bisschen zuviel, da hätte ich mir mehr Augenmerk auf den Fall gewünscht. Mit der Auflösung hat mich die Autorin allerdings echt überrascht, was für mich nochmal ein ziemlicher Pluspunkt war, daher gibt es von mir 4 Rosen.

 

Gelesen für die Blanvalet Challenge 2014 und Mamenus Querbeetcover Challenge.



 
 

Rezension: Alice, wie Daniel sie sah


Titel: Alice, wie Daniel sie sah

 

Autorin: Sarah Butler

Verlag: Knaur Taschenbuch

Seitenzahl: 320

ISBN-10: 3426514095

ISBN-13: 978-3426514092

Preis: 14,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Für den obdachlosen Daniel ist jeder Buchstabe mit einer Farbe verbunden. Seit Jahren streift er durch London und sammelt Papierschnitzel und andere achtlos weggeworfene Dinge in den Farben, die den Namen seiner Tochter bilden: Eisblau für A, Gold für L, Rosa für I, Dunkelblau für C, Grau für E - Alice. Daraus formt er kleine Kunstwerke, die er für sie in der Stadt verteilt. Daniel hat seine Tochter noch nie getroffen. Bis ihm der Zufall eines Tages ihre Adresse zuspielt. 

 

 

 

 

Meine Meinung: 

Wow, was für ein bewegendes, tief berührendes Buch. Das ist das allererste was ich dazu sagen kann. Ich weine nicht oft bei Büchern, aber bei diesem Buch hatte ich gleich mehrfach Tränen in den Augen. Sarah Butlers Schreibstil ist so emotional, bildhaft und menschlich, sodass dieses Buch eines meiner Lieblingsbücher ist. ( Und diesen Titel vergebe ich nicht sooft. )

 

Das Buch beginnt im Leben von Daniel, der sich als Obdachloser durchschlägt, was nicht immer einfach ist und mich sehr nachdenklich gemacht hat. Daniel weiß, dass er eine Tochter hat, aber er hat sie noch nie kennengelernt. Und trotzdem verliert er nie die Hoffnung sie noch irgendwann zu finden, obwohl das Einzige was er von ihr weiß ihr Name ist - Alice. Daniels Besonderheit ist, dass er jedem Buchstaben eine Farbe gibt und so liegt bei diesem Buch auch ein besonderes Augenmerk auf den unterschiedlichsten Farben. Mit Daniel geht man als Leser auch durch London und die Beschreibungen der Autorin haben mir das Gefühl gegeben die beschriebenen Sachen und Orte selber zu sehen. Als Daniel schließlich eine Möglichkeit in die Hände fällt seiner Tochter zu begegnen ist aber auch die Unsicherheit da... und viele Fragen.

 

Alice ist eine Weltenbummlerin, die häufig Fernweh bekommt, wenn sie zulange an demselben Ort ist. Sie gibt sich die Schuld am Tod ihrer Mutter und fühlt sich manchmal in ihrer Familie nicht dazugehörig. Als sie, weil ihr Vater im Sterben liegt von einer Reise nach Hause kommt wird es ihr schnell zuviel und die Erinnerungen machen sie oft nachdenklich. Als ihr Vater schließlich stirbt sieht sie den ungepflegten Mann zum ersten Mal, da sie ihn aber nicht zuordnen kann vergisst sie es bald wieder, bis ein Geschenk vor der Haustür liegt in Form einer kleinen Blume, aus Papier gefaltet. Sie hebt das liebevolle Geschenk auf und freut sich als sie noch weitere erhält.Mehr mag ich hier noch gar nicht erzählen, da die Geschichte zu schön ist um sie mit wenigen Sätzen zu lüften.

 

Ich muss sagen, dass ich dieses Buch rundum schön fand und die Geschichte von Daniel und die Fragen im Leben von Alice haben mich zutiefst berührt. Es ist eine wunderschöne Erzählung über die Liebe, die Hoffnung und davon wohin man gehört und wie man es schaffen kann sich zuhause zu fühlen. Super finde ich auch, dass die Autorin in den Kapiteln zu Beginn oft eine zehn Dinge Liste ( zB. bei Daniel: Zehn Arten, wie andere mich beschreiben könnten ) gemacht hat, es ist etwas besonderes und ich fand es klasse.

 

  
 

Donnerstag, 20. März 2014

Rezension: Sonnentau


Titel: Sonnentau

 

Autor: Kai Hensel

Verlag: Frankfurter Verlagsanstalt

Seitenanzahl: 444

ISBN-10: 3627002059

ISBN-13: 978-3627002053

Preis: 17,90 Euro 








 

 

Inhalt: 

Haiti, Jahre nach dem großen Erdbeben. Armut, gewalt, Cholera. Millionen Dollar Spendengelder. Ein mysteriöser Autounfall in den Bergen. Und eine junge Frau auf der Suche nach der Wahrheit.


"Im Kern geht es um etwas Einfaches. Den Kampf von Gut gegen Böse. Von Menschen, die das Land aufbauen, gegen Menschen, die es zerstören. Wir im Westen sind gewohnt, alles zu relativieren. Nicht mehr zu unterscheiden zwischen Tätern und Opfern, Schuld und Unschuld. Aber manchmal muss man sich entscheiden. Sie, Frau Brecht, müssen sich entscheiden, auf welcher Seite sie stehen." "Sind sie einer von den Guten?" "Wenn sie es einfach machen wollen: Ja. ich bin einer von den Guten."



Meine Meinung: 

Ich durfte dieses tolle Buch für eine Leserunde lesen und ich kann nur sagen, dass es sich absolut gelohnt hat. "Sonnentau" ist das zweite Buch von Kai Hensel. In dem spannenden Thriller geht es um das Land Haiti, Korruption, Betrug, Mord und das Thema Hilfen. Ich fand es sehr gut mich auch mal mit solchen Fragen zu befassen, da man sich ja sonst nicht immer mit so schweren, wie auch wichtigen Themen befasst. 


In der Geschichte geht es um den Tod von Maria Brechts ehemaliger Schulfreundin Juliane, auch Jooly genannt. Joolys Vater bittet Maria, nachdem er die Nachricht vom Tod seiner Tochter bekommen hat, um ihre Hilfe, da er kaum etwas über die Umstände weiß unter denen seine Tochter in Haiti gelebt hat und schließlich gestorben ist. Da Maria als Barkeeperin nicht wirklich gebunden ist und auch schon ab und an ihr Leben überdacht hat, nutzt sie die Chance und das Geld von Joolys Vater, um sich auf die Suche nach den Spuren ihrer ehemaligen Freundin zu machen. Ganz alleine macht sie sich auf den Weg nach Haiti und versucht dieselben Schritte zu machen, von denen sie vermutet, dass es auch Joolys hätten sein können. Sie bietet sich als Arbeitskraft bei verschiedenen Hilfsorganisationen an und erfährt nach und nach auch die Schattenseiten. Unerwartete Unterstützung bekommt sie von dem Fotografen Rafael Valesco, der ihr nicht nur freundschaftliche Gedanken entlockt. Und zusammen geraten sie immer mehr in ein verworrenes Netz aus Gefahren, Lügen und politischer Verwicklungen, aber sie finden auch immer mehr Hinweise über die Umstände von Joolys Tod. 

 

Die unterschiedlichen Erzählstränge, die der Autor geschickt zusammenführt sind alle spannend geschrieben und die Charaktere sind eindrücklich beschrieben. Lange Zeit, eigentlich sogar noch am Ende war ich mir nicht sicher, wer nun zu den Guten und wer zu den Bösen gehört. Was die Spannung nocheinmal ziemlich erhöht hat. Interessant fand ich, dass der Autor auch die politische Lage einbezieht. 


Was mir besonders gut an diesem Buch gefällt ist, dass der Autor die Situationen in Haiti, das Land Haiti selber und die Einwohner absolut eindrücklich beschreibt. Viele Erzählungen regen auch zum Nachdenken an zum Beispiel, dass Hilfen selten länger erbracht werden, sondern eher nur solange viel darüber berichtet wird. Die beschriebenen Orte und die Situationen mit den Einwohnern Haitis sind bewegend und die Landschaften und Ortschaften, die Hensel beschreibt zeigen, dass der Autor selber, persönlich vor Ort recherchiert hat. Was mich besonders beeindruckt hat. 

 

Gelesen für Mamenus Querbeetcover-Challenge 2014.

 

 



Mittwoch, 19. März 2014

Rezension: Lilienträume

Bildquelle Blanvalet

Titel: Lilienträume

 

AutorIn: Nora Roberts

Verlag: Blanvalet

Seitenzahl: 448

ISBN-10: 3442381444

ISBN-13: 978-3442381449

Preis: 9,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Listen, Pläne, Organisation – Owen Montgomery hat alles im Griff. Zumindest beruflich. Der Umbau des alten Hotels, den er zusammen mit seinen Brüdern Beckett und Ryder und ihrer Mutter in Angriff genommen hat, geht gut voran und auch sonst läuft in seinem Leben alles wie geplant. Doch eine Sache hat er nicht auf einer Liste stehen gehabt: seine Jugendliebe Avery MacTavish. Denn der Rotschopf schleicht sich immer öfter in seine Gedanken, die sich doch eigentlich mit Inneneinrichtungen und der großen Eröffnung des BoonsBoro Inn beschäftigen sollten. Ist seine erste große Liebe vielleicht die Liebe seines Lebens?

 

Meine Meinung: 

"Lilienträume" ist der zweite Teil der Blütentrilogie von Nora Roberts. In diesem Buch geht es um einen anderen der drei Montgomery Brüder und zwar um Owen. Nach "Rosenzauber" was mich nicht ganz so beeindruckt hat, hat mir "Lilienträume" wirklich gut gefallen. Das lag aber nicht nur an den Charakteren Owen und Avery, sondern vorallem daran, dass auch einige Dinge passieren, die den Spannungsbogen halten und es nicht nur so dahinplätschert. Avery mochte ich bereits im ersten Band sehr gern und in diesem zweiten habe ich mich gefreut sie noch viel besser kennenzulernen. Die Kombination aus dem planenden, Kontrollmenschen Owen und der chaotischen, arbeitswütigen Avery ist wunderbar gelungen. Das Einzige kleine Minus war für mich, dass es bei den Beziehungsproblemen ein bisschen langatmig wurde. Die Idee mit besten Freunden die sich verlieben ist ja doch sehr häufig schon genutzt worden, aber ich finde Nora Roberts hat ihrem Paar eine besondere Geschichte geschrieben. 

 

Neben der Liebesgeschichte von Avery und Owen geht es auch um das Hotel der Montgomerys, die Bauarbeiten werden abeschlossen und die ersten Testnächte in den tollen Luxuszimmern verbracht, wobei dann auch der Geist Lissy wieder auftaucht. Mit ein bisschen Magie gibt sie Avery einen nötigen Schubs und veranlasst die Freunde und Paare dazu nach ihrer verlorenen Liebe zu forschen. Auch die Mutter der Brüder hat wieder einen schönen Platz in der Handlung bekommen, zum Beispiel wird sie von Owen mit Averys Dad fast in flagranti erwischt, wobei man nicht weiß welchem der Männer die Situation peinlicher ist. 

 

Weitergebaut wird aber trotzdem, denn Avery hat die Zusage der Montgomerys neben ihrem Hotel ein Restaurant und eine Bar zu eröffnen, was sie überglücklich macht.

Es wird Weihnachten und Silvester gefeiert und auch der Junggesellinnenabschied und die Hochzeit von Clare und Beckett hat einen Platz in diesem schönen Buch gefunden.

Ich muss sagen, dass ich dieses Buch bis auf wenige langatmige Stellen sehr gerne gelesen habe. Darum gibt es vier Rosen von mir.

 

 
 

Dienstag, 18. März 2014

Rezension: Die Frau, die nie fror



Titel: Die Frau, die nie fror

 

AutorIn: Elisabeth Elo

Verlag: Ullstein

Seitenzahl: 512

ISBN-10: 3550080387

ISBN-13: 978-3550080388

Preis: 19,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Pirio Kasparov fährt aus einem Alptraum hoch. Wieder schwimmt sie weit draußen vor der Küste Maines im Wasser. Wieder ist es kalt und dunkel. Wieder überlebt sie, und ihr Freund Ned wird nicht gefunden. Auch von seinem Fischerboot fehlt jede Spur. Und dann spürt sie wieder die Hand seines kleinen Sohnes Noah in ihrer, der nicht weint, weil er stark sein will. Pirio schwört sich herauszufinden, wer das getan hat. Wer hat den Frachter auf Kollisionskurs mit ihnen gebracht? Wer war der rätselhafte Mann auf Neds Beerdigung? Sie wird ihn finden. Für Noah. Für sich. Doch eine Frage beunruhigt sie: Warum? Wer war Ned wirklich? Und Pirio folgt Neds Gegnern von Sibirien über Nordkanada bis in die Baffin Bay in Alaska.  

 

Meine Meinung: 

Schon die Aufmachung des Buches gefällt mir super gut. Das ganze Buch sieht glitzernd weiß aus, als ob es mit leichtem Frost überzogen ist, was ich total schön finde. Die Frau auf dem Bild stelle ich mir als Pirio Kasparov vor, die in diesem Buch die Protagonistin ist. Von der Autorin selber hatte ich bis dato noch nichts gehört, aber ich muss sagen, dass mir ihr gut verständlicher, aber nicht zu simpler Schreibstil auch sehr gut gefällt. Ihre Beschreibungen sind detailliert und bildhaft und sie schafft es toll auch die Emotionen der Charaktere, insbesondere der Protagonistin rüberzubringen. Pirio ist eine sehr selbstbewußte Frau, die manchmal wirkt, als ob sie alles alleine schafft, aber durch den kleinen Sohn ihres Freundes Ned, der unter dem Tod seines Vaters leidet, merkt man bei Pirio auch viel Liebe, ein großes Herz und den Willen Menschen, die ihr wichtig sind zu beschützen. Sie leidet sehr unter dem Tod ihres guten Freundes Ned, und sie fragt sich ob es wirklich ein Unfall war, oder ein geplanter Schiffsunfall, der keine Überlebenden haben sollte. Die Protagonistin selber hat nur durch die faszinierende Tatsache überlebt, dass ihr Körper eine Besonderheit aufweisst, die sie vor dem Tod durch Unterkühlung geschützt hat. 

 

In diesem Buch passiert sehr viel und es geschieht auch manches nebeneinander, sodass ich mich echt konzentrieren musste und auch nicht so schnell vorangekommen bin. Die Geschichte ist selber super spannend und es dreht sich im Groben um das Thema illegaler Fischfang und die Tötung von ganzen Walgattungen. Das Thema Walfang ist in diesem Buch so drastisch, wie leider auch realistisch beschrieben. Ihre Protagonistin lässt Elisabeth Elo in die dunklen Machenschaften der Walfänger eintauchen und zeigt auch was für eine Maschinerie dahinter steht. 

 

Das Privatleben von Pirio lernt man als Leser aber ebenfalls gut kennen. Da gibt es zum Beispiel ihre Freundin Thomasina, die Mutter des kleinen Noah, die ihm durch ihre Alkoholabhängigkeit leider gar keine Stütze nach dem Tod seines Vaters  ist, sondern eher umgekehrt. Und man blickt hinter die Kulissen von Pirios Familie. Ihr Vater ist Milosa, und zu ihm hat sie ein zwiegespaltenes Verhältnis, was ihre Liebe schwieriger macht, aber ihr am Ende keinen Abbruch tut. Milosa hat nocheinmal geheiratet, aber zu ihrer Stiefmutter hat Pirio eigentlich kein wirkliches Verhältnis außer, dass sie zusammen im Firmenimperium arbeiten. 

 

Dieses Buch bietet dem Leser eine Vielseitigkeit, die es nicht langweilig werden lässt. Eine wirklich schöne Lektüre. 

 

 

Sonntag, 16. März 2014

Rezension: Crazy in Love - Gefährlich sexy

Bildquelle: Ullstein Verlag

Titel: Crazy in love - Gefährlich sexy

 

AutorIn: Kim Karr

Verlag: Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl: 384

ISBN-10: 3548286240

ISBN-13: 978-3548286242

Preis: 9,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Für Dahlia ist der Rocksänger River die große Liebe. Zusammen mit ihm will sie ein neues Leben beginnen. Doch dann wird Dahlia plötzlich von ihrer Vergangenheit eingeholt, und River muss zugeben, dass er ihr etwas verheimlicht hat. Für Dahlia bricht eine Welt zusammen. Sie kann ihm nicht mehr vertrauen. River kämpft um die Beziehung. Er ist sich sicher, dass ihre Liebe alles überstehen kann. Wird es ihm gelingen, ihr Herz zurückzuerobern?  

 

 

Meine Meinung: 

"Gefährlich sexy" ist der zweite Teil der "Crazy in Love" - Reihe der Autorin Kim Karr. Es ist eine Fortsetzung des ersten Teils, daher, Achtung, wenn ihr es selber noch lesen wollt, denn ich schildere hier die weitere Handlung. Die beiden Protagonisten Dahlia und River kannte ich ja schon recht gut aus dem ersten Teil und auch die tollen Nebencharaktere, wie Rivers Geschwister, seine Bandkollegen und Dahlias Freundinnen kommen wieder vor, was ich toll fand. Die Autorin beginnt mit der Handlung im Krankenhaus, wo Dahlia nach einem Überfall unter Schmerzen liegt. River ist natürlich an ihrer Seite und kümmert sich sehr fürsorglich um sie. Als sie nach Hause kommen schlägt River vor eine spontan Trauung in Las Vegas zu machen und Dahlia findet die Idee toll, denn wozu noch warten? Als die Vorbereitungen soweit fertig sind bekommt Dahlia einen Anruf ihrer ehemaligen fast Schwiegermutter Grace, die sie bittet vorbeizukommen, da es etwas sehr wichtiges zu besprechen gibt. Als Dahlia mit River in ihre Heimat fährt ahnt sie noch nicht, dass nach diesem Gespräch nichts mehr so seien soll wie es vorher war, denn ihr totgeglaubter ex Verlobter Ben steht plötzlich vor ihr...

 

In diesem zweiten Teil des Buches lässt Kim Karr ihre Charaktere ein bisschen mehr leiden. Man erlebt die Beziehung von Dahlia und River im Mittelpunkt, die durch Bens Rückkehr auf eine harte Probe gestellt wird. River hat Angst Dahlia wieder an ihren Ex zu verlieren und sie ist enttäuscht, weil River ihr wichtige Dinge verschwiegen hat. Teilweise sieht es tatsächlich so aus, als ob die Beziehung der beiden zerbrechen würde und die Schicksalsschläge, die Dahlia in diesem Buch erleiden muss haben mir manchmal einen dicken Kloss im Hals beschert. 

 

Da das Paar es nicht wirklich schafft miteinander zu sprechen und die Probleme zu klären fliegen öfter mal ordentlich die Fetzen. Aber trotz der Streitereien sind die Erotikszenen recht häufig, was aber auch aufgelöst wird. Die Charaktere gefallen mir sehr und ich glaube da ist noch viel Luft nach oben für Fortsetzungen.  Ich kann nur sagen, dass mir die Reihe super gut gefällt und ich mich schon auf weitere Erlebnisse mit Dahlia, River und Co. freue. Wer also eine gute Mischung aus Romantik, Spannung, Erotik, Musik und ganz viel Liebe sucht ist mit den "Crazy in Love" Büchern gut beraten. 

 

 

Donnerstag, 13. März 2014

Rezension: Mit dem schwarzen Hund leben

Titel: Mit dem schwarzen Hund leben

 Autoren: M.+A. Johnstone

 Verlag: Antje Kunstmann

 Seitenzahl: 80

 ISBN-10: 3888975948

 ISBN-13: 978-3888975943

 Preis: 14,90 Euro

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Jeder kennt jemanden, der irgendwann einmal an einer Depression gelitten hat oder noch leidet am schwarzen Hund , wie sie in diesem Büchlein heißt. Matthew Johnstone war selbst über viele Jahre betroffen, seine Frau Ainsley hat ihn in dieser Zeit begleitet und unterstützt. Mit dem schwarzen Hund leben hält eine Fülle praktischer Ratschläge bereit darüber, wie man eine Depression frühzeitig erkennt, was man dagegen tun kann und was man lieber bleiben lässt, vor allem aber auch darüber, wie Angehörige helfen können, ohne dabei selbst krank zu werden. Die Johnstones haben eindringliche, berührende und oft humorvolle Bilder für das Leben mit der Depression gefunden und einen Ton, der Betroffene und ihre Angehörigen aus ihrer Isolation und Hilflosigkeit befreit, Trost spendet, Mut macht und Hoffnung verleiht.

 

Meine Meinung:  

"Mit dem schwarzen Hund leben" ist das zweite bebilderte Buch von Matthew Johnstone, dieses in Zusammenarbeit mit seiner Frau Ainsley Johnstone. Dieses zweite Buch vom schwarzen Hund ist Angehörigen und Freunden gewidmet, die es auch nicht immer leicht haben, wenn ein naher Mensch an einer Depression erkrankt ist. Dieses Buch beginnt mit den Dingen, die auch Aussenstehenden auffallen können, den sogenannten Symptomen oder Anzeichen. Hierzu zählen zum Beispiel die starke Müdigkeit und das nie ausgeruht-sein, das fehlende Leuchten in den Augen der Betroffenen, die Antriebslosigkeit und das vernachlässigte Erscheinungsbild. Oder auch auch verpasste Termine, Gefühlsarmut oder Lebensmüdigkeit.





Danach folgen ein paar treffende Beispiele für Dinge, die man besser nicht tun oder sagen sollte. Was mir besonders gut gefällt ist, dass auch immer eine Erklärung folgt, warum diese Aussagen oder Taten nicht ratbar sind. So kann man diese Dont's auch sehr einfach nachvollziehen, was zu noch mehr Verständnis füreinander führt.

Nach den Dont's kommen aber auch noch einige hilfreiche Tipps für gute Aussagen, oder Taten, die dem Betroffenen weiterhelfen und auch dem Kontakt untereinander. 

Hier wird zum Beispiel empfohlen dem Betroffenen Informationen nicht aufzudrängen, sondern sie behutsam mitzuteilen oder auch einfach "nur zuzuhören", was unglaublich viel bringen kann. Desweiteren werden auch Sachen wie Begleitung zu Terminen oder Unterstützung bei jeglicher Art von Sport oder überhaupt Bewegung genannt.

Weitere Themenbereiche in diesem tollen Buch sind auch die Selbstfürsorge für Angehörige und Freunde, die häufig zu kurz kommt und das Thema wie man lernen kann die Krankheit zu akzeptieren. 

 

Ein wunderbares Buch für Betroffene, aber auch ganz klar für Angehörige und Freunde, die mehr über die Krankheit Depression erfahren wollen und wissen möchten, wie man den Umgang zu einem depressiven Menschen, positiv verbessern kann. 

 

 


Mittwoch, 12. März 2014

Rezension: Mord mit Schnucke


Titel: Mord mit Schnucke

 

AutorIn: Brigitte Kanitz

Verlag: Blanvalet

Seitenzahl: 320

ISBN-10: 344238219X

ISBN-13: 978-3442382194

Preis: 8,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Die Kommissarin Hanna Petersen wird nach Hassellöhne strafversetzt, einem Örtchen in der Lüneburger Heide. Doch die Idylle trügt ... Als ein Tourist bei einer Jagd ums Leben kommt, ist Hanna davon überzeugt, dass es kein Unfall war. Ihre Ermittlungen gestalten sich jedoch schwierig: Eine Heidschnuckenherde verwischt die Spuren im Wacholder, die Hasellöhner schweigen plötzlich wie ein Grab, und der junge Dorfpolizist Fritz Westermann verwirrt Hanna mit seinem Charme. Nur die alte Luise steht ihr bei – mit selbstgebrautem Wacholderschnaps, der alle Probleme dieser Welt lösen soll …

 

Meine Meinung:  

Was für ein cooles Cover, war mein erster Gedanke und der zweite war "Super, die Heide kenne ich doch selbst". Von Brigitte Kanitz hatte ich bisher noch kein Buch gelesen, aber das werde ich wahrscheinlich ab jetzt auch noch nachholen. 

Die Idee ist nicht gerade neu, aber so super und witzig umgesetzt. Die Polizeikommissarin Hanna Petersen wird in das kleine Heide Dörfchen Hasellöhne Strafversetzt, was ihr schon auf den ersten Seiten außerordentlich zu schaffen macht. Ein kleiner Trost ist der prinzipientreuen und genauen Hanna lediglich ihre Vermieterin Luise, die ihr im Laufe des Buches noch eine gute Freundin werden soll. Die ältere Luise ist selber zugezogen und weiß Hanna so einiges über das Dorf, seine Eigenheiten und Bewohner zu berichten, am liebsten bei einem Gläschen Wacholderschnaps. Der Beginn ihrer Arbeit in dem kleinen Dorf gestaltet sich für Hanna ungewohnt schwierig, ihr neuer Kollege Fritz Westermann gleicht vom Aussehen einem germanischen Gott und kann besser mit ihrem Smartphone umgehen, als sie selbst, und nicht zuletzt hatte er eigentlich derjenige sein wollen, der genau ihren Job wollte. Die Einwohner von Hasellöhne begegnen Hanna mehr als unterkühlt und wollen die neue Komissarin am liebsten wieder loswerden, denn sie vermissen ihren alten Komissar Karl Overbeck, der leider verstorben ist. Aber als ob Hanna nicht genug Probleme hätte bereitet ihr auch noch der Dorfarzt Herzklopfen, was sie nicht wirklich haben möchte. 


Der eigentliche Kriminalfall ereignet sich im Wald des Grafen von Fallersleben, wo der Banker Heiner Hansen, getötet durch einen gezielten Kopfschuss, von Hanna gefunden wird, nachdem sie ein anonymer Anrufer informiert hatte. Hanna und Westermann stehen vor einer Mauer des Schweigens, als sie die Jagdgesellschaft des Grafen vernehmen wollen, was ihnen die Ermittlungen doch sehr erschwert. Aber Hanna lässt sich nicht entmutigen, und macht trotz aller Schwierigkeiten weiter...

Was noch erwähnenswert ist, ist Hanna's Gabe, dass sie durch Berührungen Schwingungen empfangen kann. Dieses Detail wäre meiner Meinung nach nicht nötig gewesen, die Geschichte funktioniert für mich auch super ohne dieses übersinnliche Talent.


Dieser Regionalkrimi hat mir sehr gut gefallen. Die Protagonistin Hanna Petersen finde ich großartig und auch die anderen Charaktere, wie Luise und Westermann, sind liebevoll beschrieben. Ich habe oft gelacht und das Buch kaum aus der Hand gelegt. Eine absolute Leseempfehlung!

 

Gelesen für die Blanvalet Challenge 2014.

 



 

 

Dienstag, 11. März 2014

Rezension: Mein schwarzer Hund

Titel: Mein schwarzer Hund

Autor: Matthew Johnstone

Verlag: Kunstmann

Seitenzahl: 48

ISBN-10: 3888975379

ISBN-13: 978-3888975370

Preis: 14,90 Euro

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Ein schwarzer Hund läuft durch dieses Buch, von Seite zu Seite wird er größer, irgendwann ist er riesig, am Ende jedoch sitzt er brav und klein an der Leine: Der schwarze Hund, das ist die Depression, die Matthew Johnstone viele Jahre begleitete. In einer berührenden Bildergeschichte erzählt er davon, wie sie ihn fast umgebracht hätte und wie er es schließlich schaffte,sich Schritt für Schritt wieder von ihr zu befreien. Der schwarze Hund späht um die Ecke. Er legt sich einem auf die Brust und beherrscht die Gedanken. Er sitzt im Kopf und zerfetzt die Erinnerungen. Er lungert daneben, wenn man sich sinnlos betrinkt: Matthew Johnstone findet für den schwer fassbaren Zustand der Depression einfache, zwingende Bilder, die Betroffenen, deren Angehörigen und Freunden helfen können: Sich nicht alleine damit zu fühlen, sich mitteilen zu können, Verständnis zu entwickeln, miteinander darüber ins Gespräch zu kommen und nie die Hoffnung zu verlieren.

 

 

 

Meine Meinung: 

Dieses Buch ist eine wunderbare Lektüre zum Thema Depression und dem Umgang damit. Diese Comic-artige Geschichte ist für Betroffene ebenso lesenswert, wie auch für Angehörige oder Freunde. Durch die bebilderten Erzählungen kann man es sicherlich auch gut nutzen, um Kindern dieses Thema ein wenig spielerisch näherzubringen.

 

Der Autor Matthew Johnstone war selber an einer Depression erkrankt und vermittelt in diesem Buch warmherzig, humorvoll, rührend, traurig, aber auch hoffnungsvoll was sein "Schwarzer Hund", wie er die Depression nennt, ihm beigebracht hat und wie er gelernt hat ihn letztendlich an die Leine zu legen. 

Johnstone beschreibt zu Beginn des Buches den Beginn einer Depression, die Symptome, wie Leere, Kraftlosigkeit, Hoffnungslosigkeit, Appetitlosigkeit und Konzentrationsschwierigkeiten schildert er mit den tollen Illustrationen und passenden, und nicht überladenen, kurzen Texten. 

 

Als Leser fühle ich gleich mit Matthew und die Empfindungen, die er durchlebt sind leicht verständlich und nicht so fachspezifisch beschrieben, wie in mancher Fachlektüre. Ich denke, dass gerade das ein sehr positiver Aspekt ist, denn Fachbücher wirken doch oftmals abschreckend, besonders auf Betroffene, die mit der Konzentration Schwierigkeiten haben, wie auch auf Angehörige und Freunde, die sich häufig von der Masse der Informationen erschlagen fühlen können.

 

Nach der Schilderung der Symptome beginnt Johnstone Auswege zu suchen und zeigt dem Leser unterschiedliche Maßnahmen, wie die Behandlersuche, die medikamentöse Therapie und anderes. Eher kurz wird dann noch der Weg aus der Depression skizziert, der auch noch ein paar praktische Tipps, wie Sport machen und ein Gefühlstagebuch beeinhaltet. Ein wunderbares Buch für jeden den das Thema Depression interessiert, der selbst betroffen ist, oder lernen möchte jemanden zu verstehen, der unter Depressionen leidet. 

 

 

 

  

Montag, 10. März 2014

Rezension: Der Ruf des Kuckucks

Bildquelle: Blanvalet

Titel: Der Ruf des Kuckucks

 

Autor: Robert Galbraith

Verlag: Blanvalet

Seitenzahl: 640

ISBN-10: 3764505109

ISBN-13: 978-3764505103

Preis: 22,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Als das berühmte Model Lula Landry von ihrem schneebedeckten Balkon im Londoner Stadtteil Mayfair in den Tod stürzt, steht für die ermittelnden Beamten schnell fest, dass es Selbstmord war. Der Fall scheint abgeschlossen. Doch Lulas Bruder hat Zweifel – ein Privatdetektiv soll für ihn die Wahrheit ans Licht bringen.

Cormoran Strike hat in Afghanistan körperliche und seelische Wunden davongetragen, mangels Aufträgen ist er außerdem finanziell am Ende. Der spektakuläre neue Fall ist seine Rettung, doch der Privatdetektiv ahnt nicht, was die Ermittlungen ihm abverlangen werden. Während Strike immer weiter eindringt in die Welt der Reichen und Schönen, fördert er Erschreckendes zutage und gerät selbst in große Gefahr …

 

 Meine Meinung: 

"Der Ruf des Kuckucks" ist das Krimi-Debüt von J.K. Rowling unter ihrem Pseudonym Robert Galbraith. Ich habe mich sehr darauf gefreut dieses Buch zu lesen, da ich auch schon viele unterschiedliche Kritiken darüber gelesen habe. Da musste ich mir natürlich auch selber ein Bild machen. Die Idee von einem Privatdetektiv, der der Protagonist dieser Geschichte ist hat mir gut gefallen und wird wie ich finde auch gut umgesetzt. Cormoran Strike ist der Privatdetektiv der vom Bruder der verstorbenen Lula Landry engagiert wird, weil er nicht glaubt, dass seine Schwester Selbstmord begangen hat, sondern glaubt, dass sie ermordet worden ist. Strike, der mit finanziellen Problemen belastet ist nimmt den Auftrag letztendlich an. 

 Zeitgleich fängt in Strikes Detektei Robin an, die ihm von einer Zeitarbeitsfirma vermittelt worden ist. Zuerst ist er gar nicht begeistert, aufgrund der hohen Kosten und merkt aber bald, dass Robin eine sehr fähige, pfiffige und loyale Arbeitskraft ist.

 

Die Geschichte um das Model Lula Landry führt Strike die Abgründe der Schönen und Reichen, den vermeintlichen Freunden und dem fälschlichen Ruhm. Im Laufe seiner Ermittlungen wird schnell klar, dass er es wahrscheinlich echt mit einem Mordfall zutun hat. Strike lernt einige interessante Personen kennen und die Charaktere sind nett beschrieben. Ich habe lange nicht sicher geahnt wer nun Täter oder Täterin war. 

 

Das Buch ansich hat mir recht gut gefallen, es war eine nette Story, mit interessanten Charakteren. Zeitweilig gab es mir ein bisschen zuviel Privates vom Protagonisten, aber er ist auch ein vielseitiger Charakter. Die Kriminalgeschichte ist okay, verständlich und in einem guten Stil geschrieben, aber mir hat es ab und an ein bisschen an Spannung gefehlt. Daher gibt es von mir "nur" vier von fünf Rosen.

 

Gelesen für die BlanvaletChallenge 2014. 

 

 
 

Samstag, 8. März 2014

Rezension: Böses Herz

Bildquelle: Blanvalet

Titel: Böses Herz

 

AutorIn: Sandra Brown

Verlag: Blanvalet

Seitenzahl: 512

ISBN-10: 3764504544

ISBN-13: 978-3764504540

Preis: 19,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Vor zwei Jahren verlor Honor Gillette ihren geliebten Ehemann Eddie bei einem tragischen Unfall – das glaubte sie jedenfalls, als plötzlich ein fremder Mann blutüberströmt in ihrem Vorgarten auftaucht. Honor ahnt nicht, dass es sich um Lee Coburn handelt, der wegen Mordes an sieben Menschen gesucht wird – bis er sie und ihre kleine Tochter als Geiseln nimmt und behauptet, Eddies Tod sei kein Unfall gewesen und Honor selbst sei in großer Gefahr. Honor hat keine andere Wahl: Um sich und ihre Tochter zu schützen, muss sie Coburn vertrauen und tun was er verlangt ...
  

 

Meine Meinung: 

Auf "Böses Herz" habe ich mich lange gefreut, denn es sollte mein erstes Buch von Sandra Brown werden. Ich hatte schon viel Gutes über ihre Bücher gehört und gelesen, sodass ich nicht länger daran vorbeigehen wollte. Der Klappentext von "Böses Herz" hat mir schon extrem gut gefallen, da er eine Menge Spannung, wie aber auch eine emotionsgeladene Geschichte verspricht. Schon der Beginn des Buches, als Honors kleine Tochter Emily sie auf einen blutüberströmten Mann in ihrem Garten aufmerksam macht fand ich super. Alles sah erst danach aus, dass er Hilfe braucht, aber es kommt ganz schnell komplett anders. Als Leserin habe ich mich gleich in die Geschichte reingezogen gefühlt, da Brown gleich mit viel Spannung beginnt. Denn der Mann, der blutüberströmt in Honors Garten liegt ist ein vermeintlicher Mörder, der gerade vom halben Land gesucht wird, da er mehrere Menschen getötet haben soll. 

 

Ich finde die Szenerie gleich zu Beginn super, da war der Puls gleich ein bisschen höher. Ich möchte bei diesem Buch gar nicht viel mehr vom Inhalt erzählen, da es künftigen Lesern die Spannung nehmen könnte. Auf jeden Fall ist dieses Buch nicht nur eine spannende Geschichte, die sich um Korruption ( finde ich immer wieder spannend ) und Bestechung dreht, sondern auch um Zweifel, Liebe und Vertrauen beziehungsweise Misstrauen. Die Kombination aus Coburn und Honor finde ich gelungen und auch, dass immer wieder Verunsicherung da war, ob Coburn wirklich der ist, den er vorzugeben scheint.  Wer gerne eine spannende Story lesen mag, mit, wie ich finde, schön ausgearbeiteten Charakteren, und einer Portion Romantik der sollte dieses Buch lesen.

 

Gelesen für die Blanvalet Challenge 2014.

 

 

Donnerstag, 6. März 2014

Rezension: Kesselsturm


Titel: Kesselsturm

 

Autor: Oliver Wolf

Verlag: Gmeiner

Seitenzahl: 341

ISBN-10: 3839214467

ISBN-13: 978-3839214466

Preis: 11,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Nicht genug, dass die neue Landesregierung den Bau von Windkraftanlagen in und um Stuttgart in Auftrag gibt und damit in der Bevölkerung für Unruhe sorgt. Nun halten auch noch brutale Morde die Stadt in Atem.
Alles deutet auf einen Serienmörder hin. Die Ermittler Antonia Ronda und André Bürkle heften sich an die Fersen des Täters. Eine tödliche Hetzjagd beginnt. 

 

 

 

Meine Meinung: 

Dieses Buch durfte ich bei einer Leserunde lesen und der Autor war mir bis dato auch unbekannt. Nach kurzer Infosuche wußte ich, dass "Kesselsturm" der zweite Band einer Reihe um das Ermittlerduo Bürkle und Ronda ist. Das Cover gefällt mir gut und ich dachte es wird auch sehr gut zum Inhalt passen, jedenfalls, wie ihn der Klappentext verrät. Dieser Krimi spielt in der Gegenwart in Stuttgart und ich habe mich als Leser recht gut unterhalten gefühlt. Der Autor schreibt anschaulich und wenn man Stuttgart kennt ist es sicher noch besser. 

 

Das Buch ist grob in zwei unterschiedliche Geschichten aufgeteilt. Eine spielt in der Gegenwart und dreht sich um eine Reihe von S-Bahn- Morden, die scheinbar von ein und demselben Täter begangen werden. Ronda und Bürkle werden hier vor Probleme gestellt, da die Opfer ganz unterschiedliche Menschen sind und scheinbar kein Zusammenhang herstellbar ist. Desweiteren erfährt man mehr über das Privatleben der Ermittler, vorwiegend über Ronda, die mir leider nicht ganz so sympathisch gewesen ist. Bürkle scheint ein netter Cop zu sein und es gibt auch einen Kollegen, der im Revier den "bösen Bullen" spielt. Für mich dreht es sich teilweise ein bisschen zuviel um Rondas Privat-und Gefühlsleben, denn das nimmt der Geschichte ein wenig an Spannung. Lange Zeit kommen scheinbar zusammenhanglose Erzählstränge vor, die erst gegen Ende zusammengeführt werden. In der Gegenwartsgeschichte ist mir manches leider zu konstruiert, vorwiegend der Zusammenhang zu den Windkraftanlagen lässt sehr lange auf sich warten. So habe ich mich gefragt, ob man diesen Teil nicht fast hätte weglassen können. 

 

Die zweite Geschichte spielt in der Vergangenheit um 243 n. Chr. im alten Germanien. Der Inhalt erzählt von einer jungen Suebin namens Geofin, die nach einem Überfall ihre gesamte Familie und ihr Dorf verliert und als Einzige überlebt. Geofin ist eine Kämpferin und begibt sich nachdem sie ihre Lieben beerdigt hat allein auf die Suche nach den Schuldigen um ihre Mann und ihre Familie zu rächen.

 

Mir haben die hsitorischen Erzählungen beinahe mehr gefallen, als der Krimi in der Gegenwart ich finde die Ideen toll, nur habe ich mir schon ziemlich zu Beginn Gdanken gemacht, ob das Zusammenführen gut klappt. In meinen Augen hätte es anders besser sein können, aber es war nicht schlecht. Besonders durch die Geschichte um Geofin gebe ich dem Buch noch 3 von 5 Rosen.

 

Gelesen für die Ultimative ABC Challenge 2014.