Freitag, 31. Oktober 2014

Rezension: Die Lebenden und die Toten

 

Titel: Die Lebenden und die Toten

 

Autorin: Nele Neuhaus

Verlag: Ullstein

Seitenzahl: 560

ISBN-10: 3550080549

 ISBN-13: 978-3550080548

 Preis: 19,99 Euro

 

 

 

 

 

 

Inhalt:

Kriminalkommissarin Pia Kirchhoff will gerade in die Flitterwochen fahren, als sie ein Anruf erreicht: In der Nähe von Eschborn wurde eine ältere Dame aus dem Hinterhalt erschossen. Kurz darauf ereignet sich ein ähnlicher Mord: Eine Frau wird durch das Küchenfenster ihres Hauses tödlich getroffen. Beide Opfer hatten keine Feinde. Warum mussten ausgerechnet sie sterben? Der Druck auf die Ermittler wächst schnell. Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein fahnden nach einem Täter, der scheinbar wahllos mordet – und kommen einer menschlichen Tragödie auf die Spur. 

 

Meine Meinung: 

"Die Lebenden und die Toten" ist bereits der siebte Band aus der Buchreihe von Nele Neuhaus. Die Protagonisten sind die Kriminalkommissarin Pia Kirchhoff und ihr Chef Oliver von Bodenstein. Die Protagonisten fand ich schon in den vorigen Bücher klasse und auch in diesem haben mir alle Charaktere, auch die Nebencharaktere sehr gut gefallen. In diesem Buch steht Pia Kirchhoff gleich zu Beginn vor einer für sie schweren Entscheidung zwischen Beruf und Privatleben. Da sie ihre Kollegen nicht im Stich lassen möchte sagt sie schweren Herzens ihre Flitterwochen mit ihrem Mann ab, der aber sehr verständnisvoll reagiert. So stürzt sich dann also doch das ganze Team in die Ermittlungen zu mehreren Mordfällen und finden sich einem Täter gegenüber, der scheinbar wahllos mordet. Als sie letztendlich Parrallelen zwischen den Opfern entdecken ist der Täter ihnen aber immer noch eine Nasenspitze voraus...

 

An diesem Buch hat mir vieles gut gefallen und damit möchte ich gerne beginnen. Die Ermittlungen fand ich gut beschrieben und der herbeordnete Kollege von außen hat der Atmosphäre zwischen den Kollegen den nötigen Pep verpasst. Am besten hat mir in diesem Buch Pia Kirchhoff gefallen, wobei mir dieses hin und her um Bodensteins Privatleben zuviel war. In "Die Lebenden und die Toten" war für mich leider so manches vorhersehbar, wie zB auch Bodensteins Frauen Hin und Her oder die Hinweise auf den Täter. Da gab es einige Wiederholungen, die mich schnell erahnen liessen wer es war. Da hat es leider nicht soviel geholfen, dass die Autorin, für meinen Geschmack zuviele "mögliche" Täter anführte. Das war für mich eher frustrierend als spannend. Das Thema Organspende zum Buchinhalt zu machen fand ich gut und Frau Neuhaus hat hier gut auf mögliche menschliche Abgründe verwiesen. Ein Pluspunkt ist für mich auch, das recherchieren der Tochter eines der Opfer wert, diese Passagen fand ich spannend und gut gemacht. 

 

Alles in allem ist dieser siebte Band um Bodenstein und Kirchhoff für mich ein solider Krimi, bei dem mir manches Mal ein bisschen die Spannung gefehlt hat. Dies wurde für mich aber durch die Charaktere wieder ein bisschen ausgeglichen. Ich mag diese Reihe sehr und hoffe das der nächste Teil mich wieder komplett überzeugt!

 

 

 

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