Mittwoch, 24. September 2014

Rezension: Die Jasmin Schwestern


Titel: Die Jasmin Schwestern

 

Autorin: Corina Bomann

Verlag: Ullstein

Seitenzahl: 528

ISBN-10:  3548285279

ISBN-13: 978-3548285276

Preis: 9,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Ein Unfall, ein Schock und eine große Frage: Als ihr Freund verletzt ins Koma fällt, flüchtet Melanie Sommer zu ihrer vietnamesischen Urgroßmutter Hanna. Als Hanna merkt, wie sehr die junge Frau mit ihrem Schicksal und der Liebe hadert, erzählt sie ihr zum ersten Mal aus ihrem Leben: Von der dramatischen Kindheit im exotischen Saigon, vom schillernden Berlin der Zwanzigerjahre und einer großen Liebe, von der schweren Zeit während des Krieges und dem Neuanfang als Hutdesignerin in Paris. Hanna hat viel verloren, aber auch unendlich viel gewonnen. Und Melanie erkennt, dass ihre schönste Zeit noch vor ihr liegt – egal, was das Schicksal noch für sie bereithält.

 

 Meine Meinung: 

Mit "Die Jasmin Schwestern" gelingt der Bestsellerautorin Corina Bomann ein weiteres spannendes und vielschichtiges Buch, um eine faszinierende Familiengeschichte und familiäre Geheimnisse. In dieser Geschichte gibt es quasi zwei wunderbare Geschichten in einer und somit auch zwei hauptsächliche Protagonistinnen. In der Gegenwart wird die Geschichte von Melanie Sommer erzählt, die nach einem tragischen Unfall ihres Verlobten, der derzeit im Koma liegt, zu ihrer Urgroßmutter Hanna flüchtet. Und hier werden auch die ersten Verknüpfungen erstellt, denn Hanna beginnt ihrer Urenkelin ihre eigene Geschichte zu erzählen. 

 

In der Geschichte von Hanna gab es sehr viele, schlimme Schicksalsschläge, aber Corina Bomann hat hier eine besonders starke und positive Protagonistin geschaffen, sodass auch trotz aller Schwierig- und Widrigkeiten des Lebens am Ende immer auch irgendetwas Gutes steht. Die Erzählungen über Hanna's Leben haben mich am meisten berührt, dagegen erfährt man über Melanie sehr wenig, was mich im Kontext der gesamten Geschichte aber nicht gestört hat. Für mich hätte es aber auch gereicht Hannas Lebenserfahrungen zu lesen. 

 

Die Nebencharaktere, besonders in der Vergangenheit, sind ebenso toll ausgearbeitet wie die Protagonistin und der Schreibstil von Frau Bomann gibt mir das Gefühl selbst durch Saigon, das Berlin der 20er Jahre oder Paris zu gehen. "Die Jasmin Schwestern" besticht aber nicht nur durch die wunderbare Geschichte, sondern sie wirkt auch nach, denn die Autorin wirft Fragen auf, die auch zum Nachdenken anregen können, wie zum Beispiel eine Entscheidung das eigene Schicksal beeinflussen kann. Corina Bomann zählt nach dieser Lektüre mit zu meinen liebsten Autorinnen! Alle Daumen hoch!

 

 

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