Sonntag, 22. Juni 2014

Rezension: Muscheln für Mutti

Bildquelle: Blanvalet

Titel: Muscheln für Mutti

 

Autor: Christoph Dörr

Verlag: Blanvalet

Seitenzahl: 384

ISBN-10: 3764504579

ISBN-13: 978-3764504571

Preis: 12,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

»Sorry, Andi, ich mach Schluss mit dir.« Das sind wohl NICHT die Worte, die man vor einem lang geplanten Liebesurlaub hören möchte. Trotzig beschließt Andi, seine Asien-Reise dennoch anzutreten, um dort seinen Liebeskummer zu kurieren. Das Umbuchen bleibt ihm wegen seiner neuen Reisepartnerin erspart: Mutti! Sie will ihn in seinem Leid nicht allein lassen, packt ihre Koffer und schnappt sich auch noch zwei seiner Schwestern. Dabei will Andi doch einfach nur seine Ruhe haben! Es wird der absolut irrwitzigste Urlaub seines Lebens…

 

Meine Meinung: 

Vom Inhalt des Buches hatte ich mir eigentlich eine echt witzige Story versprochen und einige Lacher, aber so leider hat sich meine Vorstellung hier nicht erfüllt. Die Geschichte von Andi ist nicht so ganz neu und auch die Umsetzung, wie er sich nachdem er Verlassen wurde verhält ist für mich eher platt, als lustig. Er trinkt Kölsch, hat fast etwas mit seiner Dauersingle Nachbarin und will dann alleine eine ehemals, als Pärchenurlaub geplante Reise antreten. 

 

Soweit so gut, oder eben auch nicht. Denn dann kommt es leider, für meine Begriffe nicht besser, denn Andis Mutti beschließt ihrem traurigen, verlassenen Sohn beizustehen und mit ihm gemeinsam in den Urlaub zu fahren. Okay, bis hierhin war ich guter Dinge, dass es noch ganz witzig werden könnte, als dann urplötzlich auch noch Andis zwei Schwestern mitfahren wollen... das war mir ehrlich gesagt too much. 

 

Die gesamte Geschichte wurde für mich immer unglaubwürdiger und die Witze habe ich leider auch vergebens gesucht, dafür gab es viele Klischees und Verallgemeinerungen. Ich mag zum Beispiel die Bücher von Tommy Jaud sehr und habe mir ähnliches vorgestellt, aber meinen Geschmack hat "Muscheln für Mutti" gar nicht getroffen. Leider, denn den Schreibstil von Christoph Dörr finde ich gar nicht mal schlecht und wären die Witze nicht so überladen und schon 1000 Mal gehört wäre es sicher auch lustig. 

 

 
 

 

 

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