Donnerstag, 6. März 2014

Rezension: Kesselsturm


Titel: Kesselsturm

 

Autor: Oliver Wolf

Verlag: Gmeiner

Seitenzahl: 341

ISBN-10: 3839214467

ISBN-13: 978-3839214466

Preis: 11,99 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt: 

Nicht genug, dass die neue Landesregierung den Bau von Windkraftanlagen in und um Stuttgart in Auftrag gibt und damit in der Bevölkerung für Unruhe sorgt. Nun halten auch noch brutale Morde die Stadt in Atem.
Alles deutet auf einen Serienmörder hin. Die Ermittler Antonia Ronda und André Bürkle heften sich an die Fersen des Täters. Eine tödliche Hetzjagd beginnt. 

 

 

 

Meine Meinung: 

Dieses Buch durfte ich bei einer Leserunde lesen und der Autor war mir bis dato auch unbekannt. Nach kurzer Infosuche wußte ich, dass "Kesselsturm" der zweite Band einer Reihe um das Ermittlerduo Bürkle und Ronda ist. Das Cover gefällt mir gut und ich dachte es wird auch sehr gut zum Inhalt passen, jedenfalls, wie ihn der Klappentext verrät. Dieser Krimi spielt in der Gegenwart in Stuttgart und ich habe mich als Leser recht gut unterhalten gefühlt. Der Autor schreibt anschaulich und wenn man Stuttgart kennt ist es sicher noch besser. 

 

Das Buch ist grob in zwei unterschiedliche Geschichten aufgeteilt. Eine spielt in der Gegenwart und dreht sich um eine Reihe von S-Bahn- Morden, die scheinbar von ein und demselben Täter begangen werden. Ronda und Bürkle werden hier vor Probleme gestellt, da die Opfer ganz unterschiedliche Menschen sind und scheinbar kein Zusammenhang herstellbar ist. Desweiteren erfährt man mehr über das Privatleben der Ermittler, vorwiegend über Ronda, die mir leider nicht ganz so sympathisch gewesen ist. Bürkle scheint ein netter Cop zu sein und es gibt auch einen Kollegen, der im Revier den "bösen Bullen" spielt. Für mich dreht es sich teilweise ein bisschen zuviel um Rondas Privat-und Gefühlsleben, denn das nimmt der Geschichte ein wenig an Spannung. Lange Zeit kommen scheinbar zusammenhanglose Erzählstränge vor, die erst gegen Ende zusammengeführt werden. In der Gegenwartsgeschichte ist mir manches leider zu konstruiert, vorwiegend der Zusammenhang zu den Windkraftanlagen lässt sehr lange auf sich warten. So habe ich mich gefragt, ob man diesen Teil nicht fast hätte weglassen können. 

 

Die zweite Geschichte spielt in der Vergangenheit um 243 n. Chr. im alten Germanien. Der Inhalt erzählt von einer jungen Suebin namens Geofin, die nach einem Überfall ihre gesamte Familie und ihr Dorf verliert und als Einzige überlebt. Geofin ist eine Kämpferin und begibt sich nachdem sie ihre Lieben beerdigt hat allein auf die Suche nach den Schuldigen um ihre Mann und ihre Familie zu rächen.

 

Mir haben die hsitorischen Erzählungen beinahe mehr gefallen, als der Krimi in der Gegenwart ich finde die Ideen toll, nur habe ich mir schon ziemlich zu Beginn Gdanken gemacht, ob das Zusammenführen gut klappt. In meinen Augen hätte es anders besser sein können, aber es war nicht schlecht. Besonders durch die Geschichte um Geofin gebe ich dem Buch noch 3 von 5 Rosen.

 

Gelesen für die Ultimative ABC Challenge 2014.

 


 



 


 

 

 

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